Keinen hoch bekommen | Ursachen & Soforthilfen [2020]


Keinen hoch bekommen

“Hilfe. Ich bekomme keinen hoch!” – Aber was ist die Ursache hiervon? Und was kannst du tun, um deine Erektionsstörungen zu überwinden?

In diesem Artikel lernst du über die Ursachen und Behandlung plötzlicher Erektionsstörungen.

Los geht’s!

Ausprägungsarten

Fast jeder Mann hat dieses Phänomen schon einmal erlebt: Du liegst im Bett mit einer attraktiven Frau. Es kommt zum Sex, aber irgendwie will dein bester Freund nicht mitspielen.

Du bekommst keinen hoch.

Dieses Phänomen kann sich aber in unterschiedlicher Art und Weise ausprägen:

Fälschlicherweise wird umgangssprachlich hierfür auch der Begriff “Impotenz” als Synonym verwendet. Impotenz schließt aber auch die Zeugungsunfähigkeit mit ein.

Stufen einer Erektionsstörungen

Im Übrigen gibt es auch eine weitere Zwischenstufe zwischen “alles funktioniert” und “er geht nicht hoch”:

  • Erektionsschwäche: Wenn die Erektion nicht hart genug ist oder nicht lange genug anhält.

Je nachdem welche Art der Potenzstörung bei dir vorliegt, können die Auswirkungen kurz- oder langfristig sein. Zudem gibt es Rückschlüsse auf die zugrunde liegende Ursache.

ZUSAMMENFASSUNG:

Es gibt mehrere Arten von “keinen hoch bekommen”, die sich unterschiedlich auswirken. Je nach Art sind zudem verschiedene Ursachen wahrscheinlicher oder weniger wahrscheinlich sein.

Mögliche Ursachen

An der Stelle gehe ich davon aus, dass du das Problem zum ersten Mal erlebst und nicht bereits jahrelang an einer Erektionsstörung leidest.

Aus diesem Grund beschäftigen wir uns hier konkret mit den Ursachen, die ganz plötzlich dazu führen können, dass du keinen hoch bekommst.

Falls du die Potenzprobleme bereits mehrere Jahre hast, dann rate ich den folgenden Artikel durchzulesen. Dort werden nämlich auch die langfristigen Ursachen erklärt:

>> 19 Ursachen von Erektionsstörungen

Lass uns nun gemeinsam die Ursachen durchgehen, die deine Erektionsfähigkeit kurzfristig verringern können:

#1 Alkohol

Hier kann ich sogar aus persönlicher Erfahrung sprechen: Mit 19 Jahren habe ich auf einer Party deutlich zu viel getrunken und bin anschließend mit einer neuen Bekanntschaft nach Hause.

Aber als es dann zur Sache ging, da brachte alles nichts: Ich bekam keinen hoch.

Geschockt darüber was da gerade los ist, stammelte ich nur ein leises: “Nanu, das ist mir ja noch nie passiert…”, vor mich hin.

Erst am nächsten Morgen beim recherchieren fand ich heraus, dass dieses Phänomen sogar einen medizinischen Namen hat: “Alkohol-induzierte Erektionsstörung”.

Im englischsprachigen Raum ist dieser Effekt unter “Whiskey Dick” bekannt. Das Problem liegt aber nicht am Whiskey, sondern am Alkohol.

Der Grund? Alkohol ist ein Nervengift.

Zum Gift wird es aber erst im Übermaß. Denn geringe Mengen davon können sogar förderlich für die Potenz sein. Der Grund? Alkohol entspannt den Kopf und die Blutgefäße. [1]

Bis zu zwei Einheiten an Alkohol gelten als sicher. [2] Das entspricht bei einem Mann in etwa:

Keinen hoch bekommen durch Alkohol

Wenn du aber zu viel Alkohol trinkst, dann kann das kurz- und langfristige Folgen auf deine Potenz haben.

Kurzfristige Folgen bei einem Vollrausch:

  • Er geht nicht hoch: Die Weiterleitung der Nerven funktioniert nicht mehr, sodass keine sexuellen Reize an den Penis geschickt werden können.
  • Er bleibt nicht oben: Die Nerven am Penis werden desensibilisiert, sodass du beim Sex weniger spürst. Insbesondere dann, wenn zusätzlich noch kein Kondom verwendet wird. [3]

Oder anders formuliert: Dein Geist will, aber dein Körper kann nicht.

Langfristige Folgen bei Alkoholikern:

  • Erektile Dysfunktion: Alkohol schädigt die Nerven, sodass die Erektionsstörungen dauerhaft werden können. Rund 25% der Alkoholiker leiden darunter. [4]
  • Testosteronmangel: Alkohol hemmt die Testosteronproduktion und reduziert dadurch den Testosteronspiegel. [5]

ZUSAMMENFASSUNG:

Zu viel Alkohol ist die häufigste Ursache warum Männer kurzfristig keinen hoch bekommen. Denn das Nervengift stört die Nerven im Gehirn und im Penis.

>> Alkohol und Impotenz | Studien & Statisiken

#2 Drogen

Rein mechanisch ist eine Erektion lediglich ein Blutstau im Penis, der durch ein Ungleichverhältnis ausgelöst wird:

Bluteinfluss >> Blutabfluss

Damit jedoch die Durchblutung in den Penis gesteigert werden kann, müssen sowohl die Nerven als auch die Hormone mitspielen.

Und genau hier können verschiedene Drogen erhebliche Auswirkungen haben, die allerdings je nach Art der Droge sehr unterschiedlich sein können:

  • Stimulierende Drogen: Kokain, Crack, Speed, Pep
  • Betäubende Drogen: Heroin, Schlaf- und Beruhigungsmittel
  • Halluzinogene Drogen: Cannabis, Haschisch, LSD, Marihuana, MDMA, Ecstasy

Allein bei “Gras” ist das Risiko von Erektionsstörungen bereits 4-fach erhöht. [6]

Zudem ist in vielen Fällen unklar, welche Substanzen tatsächlich in den illegalen Drogen enthalten sind. Das Gesundheitsrisiko ist daher enorm.

ZUSAMMENFASSUNG:

Drogen haben einen starken Einfluss auf die Nerven und Hormone im Körper. Nach der Einnahme bekommen deshalb viele Männer anschließend keinen mehr hoch.

>> Drogen und Impotenz | Studien & Statisiken

#3 Rauchen

Neben Alkohol und Drogen hat auch Rauchen einen erheblichen Effekt auf die Erektionsfähigkeit des Mannes.

Es gibt einen Grund, warum auf jeder 14. Zigarettenschachtel laut EU-Gesetz folgende Aufschrift stehen muss:

“Rauchen führt zur Impotenz.”

Der Grund liegt größtenteils am enthaltenen Nervengift namens “Nikotin”. Bereits eine Einzeldosis von 60 mg davon sind tödlich. Das entspricht rund 6 Zigaretten. [7]

In Summe befinden sich aber neben Nikotin noch mehr als 4000 andere Stoffe im Zigarettenrauch. [8]

Je mehr Zigaretten geraucht werden, desto mehr nimmt auch das Risiko an Erektionsstörungen zu. [9]

Rauchen und Erektionsstörungen (Statistik)

Dieses Bild darf verwendet werden. Einfach zum Artikel zurück linken.

Anders als Alkohol und Drogen hat Nikotin deutlich stärkere Auswirkungen auf die Blutgefäße. Aber auch hier gibt es je nach Zeitraum des Konsums deutliche Unterschiede:

Kurzfristige Auswirkungen:

  • Schwächere Erektionen: In den ersten 30 Minuten nach dem Rauchen einer Zigarette verengen sich die Blutgefäße, sodass weniger Blut im Penis ankommt. [10]
  • Erektionsstörungen: Sollte die allgemeine Erektionsfähigkeit bereits reduziert sein (z.B. durch Alkohol), dann kann es dazu führen, dass du gar keinen mehr hoch bekommst.

Langfristige Auswirkungen:

  • Arteriosklerose: Rauchen schädigt die Blutgefäße und fördert dadurch die Verkalkung der Blutgefäße. Die Durchblutung wird dadurch stark gehemmt. [11]
  • Erektile Dysfunktion: Rund 58% der Kettenraucher sollen an Erektionsstörungen leiden. [12]

ZUSAMMENFASSUNG:

Das Rauchen einer Zigarette kann sowohl kurz- als auch langfristig die Erektionsfähigkeit einschränken. Viele starke Raucher bekommen deshalb keinen mehr hoch.

>> Rauchen und Impotenz | Bilder & Statistiken

#4 Stress & Angst

Jedes Mal, wenn du eine stressige Situation erfährst, schüttet dein Körper die Stresshormone Cortisol und Adrenalin aus.

Vor mehreren Jahrhunderten war diese körperliche Reaktion noch überlebenswichtig.

Denn dadurch wird unser Körper kurzfristig leistungsfähiger, sodass wir uns besser verteidigen können. Und Überleben hat evolutionär bedingt vor der Fortpflanzung Priorität.

Blöderweise führt diese Ausschüttung an Stresshormonen auch zur sofortigen Verengung der Blutgefäße. [13]

Das Resultat? Schwächere Erektionen oder gar der vollständige Erektionsverlust.

Erektionsstörungen durch Stress

In der heutigen Zeit ist diese körperliche Reaktion in den meisten Fällen unnötig, da wir nur noch sehr selten lebensbedrohlichen Gefahren ausgesetzt sind.

Die üblichsten Gründe für psychische Erektionsstörungen sind deshalb meist:

  • Stress in Prüfungsphasen oder dem Beruf
  • Versagensangst bei einer neuen Freundin oder einem One-Night-Stand (ONS)
  • Schlechtes Gewissen beim Fremdgehen
  • Stress in der Beziehung oder der Familie

Aber auch körperlicher Stress wie Schlafmangel oder eine Erkältung können die Erektionsfähigkeit reduzieren.

Insbesondere bei chronischem Stress bekommen viele Männer keinen mehr hoch. Denn Cortisol hemmt ebenfalls das männliche Sexualhormon “Testosteron”. [14]

ZUSAMMENFASSUNG:

Stress hemmt die Durchblutung und die Testosteronproduktion. Sowohl psychischer als auch körperlicher Stress führen deshalb sehr häufig dazu, dass Männer keinen hoch bekommen.

>> Erektionsstörungen durch Stress | Symptome & Behandlung

#5 Medikamente

Die fünfte und letzte Ursache für Erektionsstörungen, die sehr kurzfristig einsetzen, sind Medikamente.

Mehr als 300 handelsübliche Medikamente in Deutschland sind dafür bekannt, dass sie die männliche Potenz negativ beeinflussen können.

Insbesondere ältere Männer nehmen sehr häufig mehrere Medikamente ein. Forscher vermuten deshalb, dass rund 25% aller Erektionsstörungen durch Medikamente verursacht werden. [15]

Keinen hoch bekommen durch Medikamente

Insbesondere die folgenden Kategorien von Medikamenten stehen hier im Verdacht:

  • Psychopharmaka & Tranquilizer
  • Herz-Kreislauf-Medikamente
  • Entwässernde Medikamente
  • Hormon-Präparate
  • Magen-Darm-Medikamente
  • Rheuma- und Schmerzmittel

Aber auch das Auftragen einiger Haarwuchsmittel kann dazu führen, dass du keinen mehr hoch bekommst.

Welche dazu gehören, lernst du hier: Haarwuchsmittel und Impotenz

ZUSAMMENFASSUNG:

Zahlreiche Medikamente und Haarwuchsmittel können Erektionsstörungen verursachen. Ein Blick auf die Nebenwirkungen der Packungsbeilage kann hier Gewissheit geben.

Erektionsstörungen durch Medikamente | Liste

Behandlung - Was tun?

Wie bei jeder anderen Krankheit, so beginnt auch die erfolgreiche Behandlung einer Erektionsstörung mit der Ursachenforschung.

Sollten sich einige klare Muster zeigen im Sinne von “immer wenn ich X tue, bekomme ich keinen mehr hoch”, dann ist das super.

Das ist aber leider bei den wenigsten Männern der Fall. Der Grund? Erektionsstörungen sind meist multifaktoriell bedingt.

Oder anders formuliert: Mehrere Gründe sorgen dafür, dass du keinen mehr hoch bekommst.

Aus diesem Grund ist besonders wichtig, dass du die Funktionsweise hinter der Erektionsfähigkeit des Mannes verstehst.

Ich benutze dafür gerne die Metapher des “Erektionskontos”.

Denn vereinfacht gesagt kannst du dir deine Erektionsfähigkeit wie ein Konto vorstellen. Ein Konto, bei welchem du Aus- als auch Einzahlungen leisten kannst.

  • Typische Auszahlungen sind beispielsweise Rauchen oder Alkohol. Aber auch Krankheiten gehören dazu.
  • Typische Einzahlungen können eine ausgewogene Ernährung oder Sport sein. Aber auch die Einnahme von Potenzmitteln zählt hier dazu.

Der Clou? Wenn du mehr Auszahlungen als Einzahlungen tätigst und dein “Erektionskonto” daher im Minus ist, dann bekommst du auch keinen hoch.

Ist dein Kontostand nahe null, dann sind die Erektionen häufig sehr schwach. Und wenn du im Plus bist, dann funktioniert alles einwandfrei.

In Kurzfassung: Die Summe deiner guten und schlechten Gewohnheiten bestimmt wie gut dein Penis funktioniert.

Das Erektionskonto

Dann lass uns nun schauen, wie du dein Erektionskonto so schnell wie möglich wieder ins Positive bekommst.

Kurzfristige Maßnahmen

Damit meine ich Methoden, die kurzfristig einen großen Einfluss auf deine Erektionsfähigkeit haben, aber nicht die dahinterliegende Ursache lösen.

Oder anders formuliert: Die folgenden Maßnahmen überdecken die Symptome und helfen daher lediglich temporär.

  • Medikamente

Umgangssprachlich werden alle Arzneimittel gegen eine erektile Dysfunktion meist als “Viagra” bezeichnet. Der korrekte Name lautet jedoch “PDE-5-Hemmer”.

Denn Viagra ist lediglich eine von zahlreichen Marken: Levitra, Spedra, Cialis, usw.

Im Vergleich zu anderen Methoden haben Medikamente mit Abstand die größte Auswirkung auf deine Erektionsfähigkeit.

Selbst Männer mit jahrelangen Erektionsproblemen bekommen damit meist problemlos einen hoch. Nur bei rund 15% der Männer mit sehr speziellen Ursachen helfen sie nicht. [16]

Wie bei fast allen Medikamenten gilt jedoch: Keine Wirkung ohne Nebenwirkungen.

Darüber hinaus ist Viagra relativ teuer, rezeptpflichtig und die Wirkung hält nur für wenige Stunden an. Ohne ein Rezept vom Arzt kommst du also nicht weit.

Tiefere Informationen findest du hier:

>> PDE-5-Hemmer | Wirkungsweise & Kosten im Vergleich

Maßnahmen gegen Erektionsstörungen
  • Natürliche Potenzmittel

Neben den synthetisch hergestellten Medikamenten gibt es auch pflanzliche Alternativen, die sogenannten “natürlichen Potenzmittel”.

Diese Pflanzenextrakte helfen meist nicht nur gegen Erektionsstörungen, sondern haben auch noch zahlreiche weitere positive Auswirkungen auf die Gesundheit.

Die drei populärsten pflanzlichen Potenzmittel sind:

Darüber hinaus sind diese Potenzmittel auch deutlich günstiger und führen in der Regel zu keinerlei Nebenwirkungen.

Aber dafür ist die Wirkung vergleichsweise schwächer und setzt meist erst nach mehreren Wochen ein. Du bekommst also nicht direkt nach der Einnahme wieder einen hoch.

Tiefere Informationen findest du hier:

>> Die 10 besten natürlichen Potenzmittel

  • Mechanische Hilfsmittel

Neben der Einnahme von Potenzmitteln gibt es auch einige Geräte und weitere Hilfsmittel, die in einer solchen Situation helfen können.

Obwohl diese teilweise sogar effektiver als Medikamente sind, erfreuen sie sich keiner großen Beliebtheit. Denn die Anwendung ist deutlich aufwändiger als die Einnahme von Viagra:

  • Penispumpe: Erzeugt ein Vakuum, wodurch Blut in den Penis strömt. Damit die Erektion dann gehalten werden kann, wird meist ein Penisring verwendet.
  • Penisring: Wird über den erigierten Penis gezogen und unterdrückt den Blutabfluss. Die Erektionen werden dadurch härter und halten länger an.
  • SKAT: Steht für eine “Schwellkörperautoinjektionstherapie”. Hierbei wird das Potenzmittel direkt in den Schwellkörper des Penis injiziert.
  • MUSE: Hier wird ein Potenzmittel mit einem Röhrchen direkt in die Harnröhre verabreicht.
  • Penisprothesen: Wenn alle obigen Methoden nichts nutzen und du trotzdem keinen hoch bekommst, dann können im Extremfall auch Implantate weiterhelfen.

ZUSAMMENFASSUNG:

Sowohl Medikamente, pflanzliche Potenzmittel als auch weitere Hilfsmittel können helfen, um kurzfristig wieder einen hoch zu bekommen. Die Wirkung ist aber fast immer nur temporär.

Langfristige Maßnahmen

Diese Methoden haben meist keine sofortige Auswirkung und fokussieren sich mehr auf die Lösung der dahinterliegenden Ursache.

Da die tatsächlichen Auslöser oft unbekannt sind und die Potenz von den eigenen Gewohnheiten abhängt, werden hierzu auch Änderungen des Lifestyles empfohlen.

  • Behandlung der Ursache

Hier hilft es nach dem Ausschlussverfahren vorzugehen: Streiche alle Ursachen von Erektionsstörungen, die keineswegs infrage kommen und konzentriere dich auf den Rest.

Spätestens an dieser Stelle ist auch ein Besuch beim Urologen sinnvoll. Denn er hat alle notwendigen Geräte, um die verschiedensten Ursachen herausfinden zu können.

Zudem kann er dir spezifische Tipps zur individuellen Behandlung geben und dich über alternative Methoden aufklären.

  • Risikofaktoren minimieren

Übergewicht, Bewegungsmangel oder auch der Konsum von Pornos sind alles Faktoren, die beim Erektionskonto eine “Auszahlung” darstellen.

Deshalb mein Tipp: Gehe die folgende Liste der Risikofaktoren durch und schaue, inwiefern diese bei dir selbst zutreffen.

Die Reduzierung dieser Faktoren geht oftmals mit der Veränderung der Gewohnheiten einher. Nicht gerade leicht, aber definitiv sehr lohnend.

Eine vollständige Liste findest du hier:

>> 19 Ursachen einer erektilen Dysfunktion

  • Testosteronspiegel erhöhen

Wie genau Testosteron die Erektionsfähigkeit beeinflusst, ist noch nicht vollends erforscht. [17]

Und dennoch wurde in Studien mehrfach folgendes festgestellt: Rund 10-20% der Männer, die keinen hoch bekommen, leiden auch an einem Testosteronmangel. [18]

Das Gleiche gilt aber auch umgekehrt: Je höher der Testosteronspiegel, desto seltener sind Erektionsstörungen.

Wie genau du das erreichst, lernst du hier:

>> 18 Tipps zur Steigerung des Testosterons

Behandlung gegen Erektionsstörungen
  • Durchblutung fördern

Zwischen 45-75% aller Erektionsstörungen sollen auf verschiedene Arten von Durchblutungsstörungen zurückgehen. [19]

Das erscheint auch logisch, wenn du berücksichtigst, dass eine Erektion lediglich ein Blutstau ist.

Das heißt allerdings auch: Je mehr du den Blutfluss in den Penis vergrößern kannst, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass du einen hoch bekommst.

Konkrete Tipps mit nachgewiesener Wirkung findest du hier:

>> 11 Tipps zur Förderung der Durchblutung

  • Beckenbodentraining

Damit du den Penis oben halten kannst, sind zudem starke Beckenbodenmuskeln nötig. Insbesondere bei Nicht-Sportlern bilden sich diese Muskeln aber immer mehr zurück.

Aus diesem Grund ist nicht verwunderlich, dass Urologen fast immer als allerersten Behandlungsschritt das Training des Beckenbodens empfehlen.

Die Wirksamkeit dieses Trainings wurde auch bereits mehrfach in Studien bestätigt. [20, 21]

Welche Übungen hier am effektivsten helfen, erfährst du hier:

>> Die besten Übungen fürs Beckenbodentraining

  • Gesunder Lebensstil

Das Erektionskonto zeigt sehr deutlich, dass je gesünder du bist, desto höher ist auch deine Erektionsfähigkeit.

Denn damit deine Sexualfunktion einwandfrei funktioniert, müssen fast alle Organe mitspielen.

Neben all den obigen Punkten ist es daher eine gute Idee, die zahlreichen Aspekte eines gesunden Lifestyles zu berücksichtigen.

Das fängt mit einer gesunden und ausgewogenen Ernährung an und geht bis hin zur Stressbewältigung im Alltag.

ZUSAMMENFASSUNG:

Keinen hochzubekommen ist oftmals das Resultat ungesunder Lebensgewohnheiten. Neben dem Aufbau eines gesunden Lebensstils empfiehlt sich aber zudem auch die Optimierung des Testosterons und der Durchblutung.

Zusammenfassung

Das Phänomen “keinen hoch bekommen” kann entweder kurzfristig oder dauerhaft eintreten und in unterschiedlichen Ausprägungsarten.

Die häufigsten Ursachen plötzlicher Erektionsstörungen sind:

  • #1 Alkohol
  • #2 Drogen
  • #3 Rauchen
  • #4 Stress & Angst
  • #5 Medikamente

Das sind allerdings nur fünf der insgesamt 19 Ursachen von Erektionsstörungen.

Zur Behandlung können sowohl kurzfristige als auch langfristige Maßnahmen helfen:

  • Kurzfristig: Potenzmittel und mechanische Hilfsmittel
  • Langfristig: Behebung der Ursache und Optimierung des Lifestyles

Das Gute daran? In fast allen Fällen gilt: Erektionsstörungen sind heilbar.

Es ist daher in aller Regel nur eine Frage der Zeit, bis du deine Potenzprobleme wieder in den Griff bekommst. In der Zwischenzeit kann folgendes helfen:

Glück verdoppelt sich, wenn man es teilt:

Chris Corsen

Chris hat einen Master of Science in Ernährungswissenschaften und litt Mitte 20 für ganze zwei Jahre an Erektionsstörungen, einem Testosteronmangel, und einem Libidoverlust. Durch zahlreiche Selbstexperimente und Arztbesuche konnte er schließlich all seine Potenzprobleme überwinden. Hier zeigt er dir, wie du das Gleiche erreichen kannst! Klicke hier, um mehr zu erfahren.

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