PDE-5-Hemmer | Wirkung, Erfahrungen & Alternativen


PDE-5-Hemmer - Wirkung, Erfahrungen & Alternativen

Fast alle Nutzer berichten über positive Erfahrungen mit PDE-5-Hemmern. Aber was steckt hinter diesem Begriff? Was bewirken diese? Und wie hoch sind die Kosten?

In diesem Artikel lernst du über die Wirkung, Nebenwirkungen und Alternativen zu PDE-5-Hemmern.

Zudem teile ich meine persönlichen Erfahrungen mit verschiedenen Medikamenten.

Los geht’s!

Was sind PDE-5-Hemmer?

PDE-5-Hemmer sind Substanzen, die – wie der Name bereits sagt – das Enzym PDE-5 unterdrücken.

Bei einem fehlenden sexuellen Reiz oder nach dem Samenerguss sorgt PDE-5 dafür, dass die Blutzufuhr zum Penis verringert wird. Dadurch kommt der Penis wieder in den Normalzustand.

Wird allerdings das Enzym in seiner Funktion gehemmt, dann können sich die Blutgefäße weiter und länger ausdehnen. Die Folge ist eine deutlich gesteigerte Erektionsfähigkeit.

In der Praxis sind unter PDE-5-Hemmern meist verschreibungspflichtige Medikamente gemeint.

Beispiele davon sind:

Entdeckt wurden PDE-5-Hemmer zufällig als im Jahr 1992 nach einem Stoff gegen Bluthochdruck geforscht wurde.

PDE-5-Hemmer waren ein Zufall

Der (nicht geplante) erektionsfördernde Nebeneffekt legte den Grundstein einer Milliarden-Industrie: Synthetische Potenzmittel.

Rund 6 Jahre später kam der erste offizielle PDE-5-Hemmer vom Unternehmen Pfizer auf den Markt: Viagra, das Original.

ZUSAMMENFASSUNG:

PDE-5-Hemmer sind Stoffe, welche die Erektionsfähigkeit des Mannes verbessern, indem sie die Blutzufuhr in den Penis verstärken.

Sie wurden 1992 entdeckt und sind seit 1998 als verschreibungspflichtige Medikamente auf dem Markt erhältlich.

Wirkungsweise

Die Wirkungsweise von PDE-5-Hemmern ist einfach nachzuvollziehen, wenn du die Entstehung einer Erektion verstehst.

Hast du das verstanden, dann ist es auch logisch wann ein PDE-5-Hemmer NICHT gegen Erektionsstörungen hilft.

Ich habe bereits einen ausführlichen Artikel in verständlicher Form über das Entstehen einer Erektion veröffentlicht. Aus diesem Grund möchte ich an dieser Stelle nur auf die wichtigsten Punkte eingehen:

Eine jede Erektion beginnt im Kopf. Genauer gesagt in deinem Hypothalamus. Das kannst du dir wie eine Kontrollzentrale vorstellen.

Von dort aus wird ein sexueller Reiz über die Nervenbahnen der Wirbelsäule zum Penis geschickt. Aber meist nur dann, wenn eine entsprechende Stimulation vorhanden ist.

Erektion beginnt im Kopf

Merke: Die alleinige Einnahme eines PDE-5-Hemmers führt also nicht direkt zu einer Erektion.

Sobald der Penis das entsprechende Signal empfängt, schüttet er Stickstoffmonoxid (NO) und das Enzym cGMP aus.

Keine Sorge. Das sind die zwei einzigen Fachbegriffe, die du hierbei verstehen musst. Versprochen.

Stickstoffmonoxid und cGMP sind für die Blutzufuhr verantwortlich. Also die “Steifmacher”. Stell sie dir so vor, als dass sie eine Playlist mit Meditations- und Entspannungsmusik für deinen Penis laufen lassen.

Denn sie führen dazu, dass sich die Muskulatur im Beckenbereich und insbesondere im Penis entspannen kann. Dadurch können sich die Blutgefäße weiten und die Blutzufuhr wird erhöht.

Durch die erhöhte Blutzufuhr saugen sich die Schwämme in deinem Penis (“Schwellkörper”) voll mit Blut. Und zwar so voll, dass der Blutabfluss (“Vene”) gegen die Peniswand gedrückt wird und kaum mehr Blut abfließen kann.

Schwellkörper des Penis

Wenn der sexuelle Reiz allerdings nicht mehr vorhanden ist oder der Samenerguss bereits stattgefunden hat, sollte der Penis wieder schlaff werden, richtig?

Und genau hier kommt das Enzym PDE-5 ins Spiel.

PDE-5 baut nämlich den Stoff cGMP ab. Also auf Deutsch: Statt Meditationsmusik wird zur Hardrock Playlist gewechselt.

Die Muskulatur spannt sich daher wieder an und die Blutgefäße werden enger. Die Blutzufuhr in den Penis wird also reduziert.

Mit der Einnahme eines PDE-5-Hemmers kann man diesen Schritt hinauszögern. Oder um bei unserer Metapher zu bleiben: Statt Hardrock wird Kuschelrock abgespielt.

Das hat zur Folge, dass die Blutgefäße länger offen gehalten werden.

Zudem sammelt sich mit der Zeit immer mehr nicht-abgebautes cGMP an. Die erhöhte Konzentration des “Steifmachers” führt dazu, dass die Gefäße sich umso mehr weiten können.

PDE-5-Hemmer Wirkung gegen PDE-5

Die Erektionen werden also durch PDE-5-Hemmer stärker und länger.

Wichtig: PDE-5-Hemmer lösen also nicht die zugrundeliegende Ursache der Erektionsstörung! Sie überdecken lediglich die Symptome.

Die Wirkung der PDE-5-Hemmer ist aber nicht nur auf den Penis begrenzt, sondern findet im kompletten Körper statt. Zu welchen Nebenwirkungen das führen kann, schauen wir uns gleich an.

SCHON GEWUSST?

PDE-5-Hemmer fördern auch bei Frauen die Durchblutung im Genitalbereich. Für die Erregungsfähigkeit ist das allerdings bei Frauen nicht notwendig.

Eine Zusammenfassung der Wirkungsweise kannst du dir hier anschauen:

ZUSAMMENFASSUNG:

PDE-5-Hemmer verstärken nicht nur die Blutzufuhr, sondern zögern auch die Erschlaffungsphase des Penis hinaus. Die Erektionen sind dadurch stärker und länger.

Die alleinige Einnahme führt nicht zu einer Erektion, da diese im Kopf ausgelöst wird. Zudem wird durch PDE-5-Hemmer nicht die Ursache der Erektionsstörung gelöst, sondern lediglich die Symptome überdeckt.

Wann wirken PDE-5-Hemmer nicht?

PDE-5-Hemmer helfen zwischen 50-88% der Männer mit einer erektilen Dysfunktion. [1] Die Frage lautet also: Wann wirken sie nicht?

Wenn du dir die Wirkungsweise der PDE-5-Hemmer durchgelesen hast, dann wird das deutlich:

Jede Erektion entsteht im Kopf und wird über ein Signal über die Nervenbahnen eingeleitet.

Folglich können PDE-5-Hemmer nicht helfen, wenn die Nerven, Nervenbahnen oder der Hypothalamus nicht korrekt funktionieren.

Beispiele davon sind:

  • Schädel-Hirn-Trauma
  • Kopfverletzungen
  • Querschnittslähmungen
  • Hirntumore

Genauso können konsumierte Substanzen die Funktion des Nervensystems außer Gefecht setzen:

Ich wette, du hast auch schon erlebt was selbst geringe Mengen an Alkohol (ein Nervengift) mit der Erektionsfähigkeit anstellen können.

PDE-5-Hemmer haben zudem keine aphrodisierende Wirkung. Sie erhöhen also nicht die sexuelle Lust (“Libido”).

Ihre Wirkung ist daher in folgenden Situationen begrenzt:

PDE-5-Hemmer haben außerdem keine Möglichkeit, die Gefäßverletzungen im Penis wiederherzustellen, die beispielsweise durch einen Unfall oder Prostatakrebs verursacht wurden.

PDE-5-Hemmer Wirkung

Wo wirken PDE-5-Hemmer besonders gut?

Bei durchblutungsbedingten Erektionsstörungen durch beispielsweise Ablagerungen in den Blutgefäßen. Ursachen hierfür sind meist:

Ich hoffe, dass du diesen Abschnitt durchlesen konntest und bei jedem Punkt unterbewusst dachtest: “Achja, ist ja logisch.”

Erektionen und Erektionsstörungen sind wirklich keine Raketenwissenschaft. Ich hatte ganze 2 Jahre damit zu kämpfen als ich Mitte 20 war. Und das nur, weil ich damals noch nicht verstand, wie alles zusammenhängt.

ZUSAMMENFASSUNG:

PDE-5-Hemmer wirken nicht oder nur begrenzt bei Verletzungen und Erkrankungen am Kopf oder den Nerven.

Zudem ist die Wirkung begrenzt wenn du unter Einfluss von Drogen oder Alkohol stehst. Auch bei einer fehlenden Libido helfen PDE-5-Hemmer nur teilweise.

Nebenwirkungen

Derzeit gibt es vier verschiedene PDE-5-Hemmer auf dem Markt, die einen unterschiedlichen Wirkstoff benutzen. Die Nebenwirkungen sind allerdings alle vergleichbar.

Hier wird deutlich, warum PDE-5-Hemmer in Deutschland zu den verschreibungspflichtigen Medikamenten gehören.

Sehr häufige Nebenwirkungen (>10%):

  • Gesichtsrötung
  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Erhöhte Lichtempfindlichkeit
  • Sehstörungen

Das bedeutet, dass mehr als eine von zehn Personen die obigen Nebenwirkungen erlebt.

Häufige Nebenwirkungen (1-10%):

  • Beschleunigter Herzschlag
  • Niedriger Blutdruck (Hypotonie)
  • Muskelschmerzen (Myalgie)
  • Rückenschmerzen
  • Entzündung der Nasenschleimhaut (Rhinitis)
  • Dauererektion (Priapismus)

Die größte Gefahr bei der Einnahme von PDE-5-Hemmern ist, dass der Blutdruck durch die Weitung der Blutgefäße zu stark gesenkt wird.

Aus diesem Grund solltest du PDE-5-Hemmer nie ohne die Absprache mit dem Arzt in Kombination mit anderen Medikamenten zur Senkung des Blutdrucks einnehmen.

Zudem kann es zu Wechselwirkungen mit nitrathaltigen Medikamenten (z.B. Nitrolingual) kommen. Hier solltest du ebenfalls deinen Arzt zurate ziehen.

Ebenso ungeeignet ist die Einnahme von PDE-5-Hemmern nach einem Herzinfarkt oder Schlaganfall oder generell bei schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Antidepressiva, Virenhemmer und Antibiotika können die Wirkung der PDE-5-Hemmer herabsetzen.

ZUSAMMENFASSUNG:

PDE-5-Hemmer gehen mit einer Bandbreite an Nebenwirkungen einher. Zudem kann es zu Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten kommen.

Die Einnahme sollte daher in jedem Fall mit dem Arzt abgesprochen werden.

PDE-5-Hemmer Vergleich

Alle unten aufgelisteten PDE-5-Hemmer haben eine nachgewiesene Wirksamkeit.

Die Datenlage zu Sildenafil ist allerdings am größten, da dieser Wirkstoff am längsten auf dem Markt ist.

Die folgende Tabelle wurde mithilfe der Herstellerangaben erstellt.

PDE-5-HemmerSildenafilTadalafilVardenafilAvanafil
Erhältlich seit1998220320032012
Übliche MarkenViagra + Generika*Cialis + Generika*LevitraSpedra
Dosierung25/50/100 mg5/10/20 mg5/10 mg50/100/200 mg
Wirkung nach40-60 Minuten30-60 Minuten25-40 Minuten15-30 Minuten
Max. Wirkung nach~70 Minuten~ 2 Stunden~ 60 Minuten-
Wirkungsdauer~4 Stunden~17 Stunden~12 Stunden~6 Stunden

*Der Begriff “Generika” bezeichnet Nachahmer-Produkte, die den gleichen Wirkstoff des original Medikaments benutzen. Es handelt sich also nicht um eine Fälschung.

Wann genau die Wirkung einsetzt, ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Fettreiche Speisen können beispielsweise das Einsetzen der Wirkung hinauszögern.

Auffallend bei den obigen Werten ist insbesondere die lange Wirkungsdauer von Tadalafil (Cialis). Die Wirkung kann hier bis zu 36 Stunden anhalten.

Dieses Bild darf verwendet werden mit Namensnennung: “Potenz-Tipps.de” + Link zu diesem Artikel.

Anders als bei vielen anderen Medikamenten wurde zuerst die Wirkung der PDE-5-Hemmer nachgewiesen, bevor die entsprechenden Produkte auf den Markt kamen.

Bei vielen anderen Medikamenten und Nahrungsergänzungsmitteln wurde zuerst das Produkt hergestellt bevor die tatsächliche Wirkung nachgewiesen wurde.

Die Dosierung und Einnahme sollte in jedem Fall mit dem Arzt besprochen werden. Nur so kann eine unnötige Überdosierung verhindert werden.

ZUSAMMENFASSUNG:

Alle PDE-5-Hemmer wirken in etwa gleich gut. Es gibt lediglich Unterschiede beim Zeitrahmen der Wirkung. Der Wirkstoff Tadalafil hat im Vergleich die längste Wirksamkeit.

Kosten

Die tatsächlichen Kosten für PDE-Hemmer sind von 4 Faktoren abhängig:

  • 1) Original oder Generikum

Wenn es sich um das Original handelt wie beispielsweise die Marke Viagra© oder Cialis©, dann darfst du mit höheren Preisen rechnen als bei einem Generikum (z.B. Sildaristo©).

Genauso wie ein Marken-T-Shirt in der Regel mehr kosten wird als ein no-name Shirt.

  • 2) Dosierung

Grundsätzlich gilt: Je höher die Dosis, desto teurer die Tabletten.

Dennoch kann es manchmal Sinn ergeben höhere Dosen zu kaufen (z.B. 100 mg statt 50 mg) und dann die Tabletten zu halbieren. In vielen Fällen ist das günstiger.

  • 3) Packungsgröße

Je mehr Tabletten in einer Packung sind, desto höher der Preis.

Die Preise steigen allerdings nicht linear an. Größere Packungen sind pro Tablette meist günstiger. Du kannst also Geld “sparen”, indem du eine größere Menge auf einmal kaufst.

  • 4) Der Apotheke

Die Preise in der Apotheke selbst variieren ebenfalls. Sowohl die Preise in online Apotheken schwanken, als auch die in der Apotheke vor Ort.

Okay, diese “es kommt darauf an”-Antwort war wahrscheinlich nicht das, was du hier hören möchtest.

Aus diesem Grund habe ich die vier am häufigsten verwendeten PDE-5-Hemmer in verschiedenen online Apotheken verglichen. Hier ist das Resultat:

Dieses Bild darf verwendet werden mit Namensnennung: “Potenz-Tipps.de” + Link zu diesem Artikel.

Wichtig: Die obigen Preisspannen sind lediglich als Orientierung anzusehen.

Der durchschnittliche Preis liegt also bei ca. 15.5 € pro Tablette.

Ich habe hierzu die größte Packungsgröße mit geringster Dosierung mit der kleinsten Packungsgröße bei höchster Dosierung verglichen.

Bitte beachte ebenfalls, dass die Wirkungsdauer der PDE-5-Hemmer unterschiedlich hoch sind.

Beispiel: Cialis kostet im Schnitt rund 25% mehr pro Tablette als Viagra. Die Wirkungsdauer ist allerdings auch über 400% so lange!

Zahlt hier die Krankenkasse?

Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt keine Kosten für PDE-5-Hemmern. Seit der Gesundheitsreform von 2004 müssen Arzneimittel selbst bezahlt werden.

Solltest du privat versichert sein, dann kann es je nach Tarif sein, dass ein Teil oder die kompletten Kosten übernommen werden.

ZUSAMMENFASSUNG:

Die Kosten für PDE-5-Hemmer sind von der Marke, Dosierung, Packungsgröße und dem Verkäufer abhängig. Die Preise schwanken zwischen 7-29 € pro Tablette. Im Durchschnitt kostet eine Tablette rund 15,5 €.

Wo kannst du PDE-5-Hemmer kaufen?

PDE-5-Hemmer sind in Deutschland rezeptpflichtig. Wer also Viagra und andere rezeptpflichtige Medikamente ohne Rezept kauft oder verkauft, macht sich strafbar.

ACHTUNG: Online Apotheken, die PDE-5-Hemmer ohne Rezept verkaufen sind als unseriös einzustufen.

Heißt das, du musst zwingend zum Arzt vor Ort gehen, um ein Rezept zu holen?

Nein, nicht unbedingt. Eine legale Möglichkeit ist hier eine sogenannte “Ferndiagnose”. Der Ablauf ist hier folgendermaßen:

  • 1) Beschwerden recherchieren und Medikament auswählen

Solltest du derzeit mit Erektionsstörungen zu kämpfen haben, so könntest du beispielsweise das Medikament “Cialis” auswählen.

  • 2) Online Fragebogen ausfüllen

Der online Fragebogen gleicht einem digitalen Arztgespräch. Hier erläuterst du deine Beschwerden und nennst eventuelle Vorerkrankungen und aktuelle Medikamente.

Zudem gibst du deine Adresse sowie Zahlungsdetails an.

  • 3) Überprüfung

Deine Angaben werden von einem registrierten Arzt innerhalb der EU überprüft. Sofern er zustimmt, wird ein Rezept an eine Versandapotheke weitergeleitet.

Erst dann wird auch dein Konto entsprechend belastet.

  • 4) Versand

Das Potenzmittel wird anschließend per Post zu dir nach Hause geschickt. Bei manchen Plattformen geschieht das alles innerhalb von 24 Stunden.

Hier ist der Ablauf als Video dargestellt:

Aber ist das auch legal?

Ja, sofern der Arzt nicht in Deutschland stationiert ist. In Deutschland sind Ferndiagnosen über Kommunikationswege nämlich verboten.

In Großbritannien und den Niederlanden ist das anders. Hier ist es Ärzten erlaubt, auch per Ferndiagnose Rezepte auszustellen.

Die bekanntesten Anbieter hiervon sind:

All diese Plattformen haben eines gemeinsam: Sie befinden sind entweder in Großbritannien oder den Niederlanden. Somit ist es ihnen legal möglich, auch online Rezepte auszustellen.

ZUSAMMENFASSUNG:

PDE-5-Hemmer sind in Deutschland rezeptpflichtig. Sie können sowohl durch einen Arztbesuch vor Ort als auch über eine Ferndiagnose legal erworben werden.

Erfahrungen

Ich persönlich hatte für ganze 2 Jahre mit Erektionsstörungen zu kämpfen als ich Mitte 20 war. In dieser Zeit war ich mehr als 15 mal beim Urologen, um die Ursache herauszufinden.

Und ich kann mich nicht an eine einzige Untersuchung erinnern, an der ich nicht mit einem Rezept für einen PDE-5-Hemmer nach Hause gegangen bin.

Anfangs war ich komplett dagegen. Immerhin war ich noch jung. Außerdem assoziierte ich damals Viagra mit einem Mittel für “alte Männer”. Aber das ist Quatsch.

Denn ich stellte fest, dass immer mehr junge Männer mit Erektionsstörungen kämpfen. Auch meine zwei besten Freunde hatten vor ihrem 30. Lebensjahr zeitweise mit einer erektilen Dysfunktion zu kämpfen.

Etwas später lernte ich dann meine zukünftige Freundin kennen und gab PDE-5-Hemmern eine Chance. Genauer gesagt dem Medikament “Cialis 5 mg”.

Cialis mit Tadalafil

Sex war damit problemlos möglich. Etwa drei Tabletten reichten bei mir aus, um eine ganze Woche “fit” zu sein. Selbst drei Tage später habe ich noch eine Wirkung gespürt.

Die einzigen Nebenwirkungen, die ich von Cialis (Wirkstoff: Tadalafil) gespürt habe, war ein leichtes Drücken im Kopf. Aber als Kopfschmerzen würde ich es nicht beschreiben.

Als meine erste Packung leer war, habe ich meinen Arzt nach einem günstigeren Generikum gefragt. Er empfahl mir “Sildaristo” mit dem Wirkstoff Sildenafil. Also ein Generikum von Viagra.

Sildaristo mit Sildenafil

P.S. Hätte ich gewusst, dass ich diese Bilder jemals veröffentlichen werden, dann hätte ich mir beim Fotografieren mehr Mühe gegeben 😅

Die Tabletten wirkten nur für rund 4-5 Stunden. Zudem konnte ich deutliche Nebenwirkungen spüren.

Mein Gesicht wurde etwa 30 Minuten nach der Einnahme für rund 10 Minuten sehr rot. In dieser Zeit war mir auch leicht schwindelig und meine Körpertemperatur stieg an.

Die Wirkung war zwar da, aber ich konnte mich trotzdem nie wirklich damit anfreunden.

Der Grund? Bei einer Wirkdauer von rund 4 Stunden muss man Geschlechtsverkehr planen. Spontaner Sex ist damit kaum möglich.

Zudem wirken die Tabletten erst nach rund 30 Minuten. Man hat also nur ein begrenztes Zeitfenster, in dem es funktionieren kann.

Mich persönlich hat das gestresst. Ich habe mich dabei ertappt, wie ich im Kopf regelmäßig ausgerechnet habe bis wann ich noch Sex haben kann.

Aus diesem Grund habe ich anschließend nur noch Cialis genommen.

Hier hat bei mir mit zunehmendem Vertrauen in das Produkt selbst eine halbe Tablette ausgereicht um ein ganzes Wochenende erektionsfähig bleiben zu können.

Zudem habe ich mir zahlreiche Erfahrungsberichte über die verschiedenen anderen PDE-5-Hemmer durchgelesen. Die allgemeine Bewertung ist sehr gut. Lediglich der Preis wird oft – und meiner Meinung nach zu Recht – kritisiert.

Wie wirksam sind PDE-5-Hemmer wirklich?

Schau selbst. So sieht mein Beckenbereich etwa 45 Minuten nach der Einnahme aus:

Wirkung von Cialis

Um ehrlich zu sein hatte ich eigentlich nicht geplant solch intime Bilder von mir ins Internet zu stellen. Und dennoch sind sie hier.

Der Grund? Ich hätte mir damals gewünscht mir hätte jemand zeigen können, wie sehr man auf die Wirksamkeit der Medikamente vertrauen kann.

Welchen PDE-5-Hemmer würde ich stand heute nehmen?

Mittlerweile habe ich keinerlei Erektionsstörungen mehr. Würde ich allerdings wieder welche bekommen, dann wäre das meine Vorgehensweise:

Diese Produkte überdecken allerdings nur die Symptome. Deshalb rate ich dringend die Ursache der Erektionsstörungen herauszufinden.

Damit stellst du sicher, dass es in Zukunft auch wieder ohne Tabletten problemlos funktionieren kann.

ZUSAMMENFASSUNG:

Chris’ Erfahrungen mit PDE-5-Hemmern waren sehr positiv. Er hat lediglich leichte Nebenwirkungen gespürt. Die Wirkung war sehr stark, insbesondere bei Cialis.

Alternativen zu PDE-5-Hemmern

Als Alternative zu künstlichen PDE-5-Hemmern hast du 3 Optionen:

  • 1) Natürliche Potenzmittel

Natürliche Potenzmittel sind meist Extrakte aus Pflanzen, die eine potenzsteigernde Wirkung haben. Beispiele davon sind:

Die Wirkung dieser Nahrungsergänzungsmittel ist mehrfach wissenschaftlich bestätigt. Meine Lieblings-Supplemente findest du hier:

>> Top 5 Supplemente zur Potenzsteigerung

  • 2) Potenzsteigernde Lebensmittel

Auch einige Lebensmittel haben positive Auswirkungen auf Erektionsstörungen. Beispiele davon sind:

Die Wirkung dieser Lebensmittel ist aber im Vergleich zu den konzentrierten Extrakten der Supplemente relativ schwach.

Eine vollständige Liste findest du hier:

>> Beste Lebensmittel zur Potenzsteigerung

  • 3) Potenzsteigernde Tees

Eine, meiner Meinung nach, völlig unterschätzte Alternative sind natürliche Pflanzentees. Sie werden meist aus Pflanzenteilen mit potenzsteigernden Wirkstoffen gebrüht.

Die Wirkung ist auch hier zahlreich wissenschaftlich bestätigt.

>> Top 5 Tees zur Potenzsteigerung

Die Wirkung natürlicher Potenzmittel ist im Vergleich zu PDE-5-Hemmern aber schwächer. Dennoch halte ich sie für sinnvoll.

Denn Sie gehen meist mit keinerlei Nebenwirkungen einher und kosten oft pro Packung weniger als eine einzige Tablette eines PDE-5-Hemmers.

ZUSAMMENFASSUNG:

Als Alternative zu PDE-5-Hemmern bieten sich natürliche Potenzmittel, potenzsteigernde Lebensmittel und Tees zur Potenzsteigerung an.

Die Wirkung ist hier zwar schwächer, dafür schont es den Geldbeutel und verursacht keine oder nur geringe Nebenwirkungen.

Zusammenfassung

PDE-5-Hemmer sind verschreibungspflichtige Medikamente gegen Erektionsstörungen.

Sie erhöhen den Blutfluss in den Penis und verstärken dadurch die Erektionsfähigkeit von Männern. Die Einnahme an sich führt allerdings nicht zu einer Erektion.

PDE-5-Hemmer helfen nicht oder nur begrenzt bei Krankheiten und Verletzungen am Kopf und den Nerven. Auch Nervengifte wie Alkohol und Drogen können die Wirkung minimieren.

Die Einnahme der Medikamente löst die Ursache des zugrundeliegenden Problems nicht. Es sollten daher zusätzliche Behandlungsschritte eingeleitet werden.

Zudem verursachen die Medikamente häufig Nebenwirkungen. Die Einnahme und Dosierung sollte daher mit einem Arzt abgesprochen werden.

Die Alternative zu PDE-5-Hemmern sind natürliche Potenzmittel. Hier bieten sich insbesondere Nahrungsergänzungsmittel, Lebensmittel und Tees an.

Glück verdoppelt sich, wenn man es teilt:

Chris Corsen

Hi, ich bin Chris. Mit Mitte 20 hatte ich für ganze 2 Jahre mit Potenzproblemen zu kämpfen... bis ich nach unzähligen Arztbesuchen und Selbstexperimenten endlich herausfand, was wirklich hilft. Hier teile ich alles, was ich gelernt habe. Lies mehr.

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