Erektionsstörungen durch Stress | Symptome & Behandlung


Erektionsstörungen durch Stress

25% aller psychogenen Erektionsstörungen sollen durch Stress verursacht werden. Aber wie kannst du eine stressbedingte Impotenz erkennen? Und was hilft dagegen?

In diesem Artikel lernst du über die Häufigkeit, die Symptome sowie die Behandlungsmöglichkeiten von stressbedingten Erektionsstörungen.

Los geht’s!

Wie Stress die Potenz beeinflusst

Es gibt einen Grund, warum Stress in den Medien als Potenzkiller #1 bezeichnet wird. Denn es beeinträchtigt die Potenz des Mannes in allen Aspekten:

  • Erektionsfähigkeit: Stress reduziert den Blutfluss in den Penis, da es die Blutgefäße verengt. Das Resultat? Erektionsstörungen. [1]
  • Sexuelle Lust: Stress hemmt die Testosteronproduktion und reduziert damit die Libido. Das Resultat? Ein Testosteronmangel sowie ein Libidoverlust. [2, 3]
  • Fruchtbarkeit: Stress hemmt die Spermatogenese und damit auch die Spermienqualität. Das Resultat? Unfruchtbarkeit. [4]

Was viele nicht wissen: Jede Erektion entsteht im Gehirn. Dass Stress also die Erektionsfähigkeit einschränken kann, klingt naheliegend.

Stress ist aber nicht per se schlecht. Im Gegenteil: Es handelt sich dabei um eine natürliche Schutzfunktion deines Körpers.

Denn in stressigen Situationen schüttet dein Körper Cortisol und Adrenalin aus, die dich kurzfristig leistungsfähiger machen. Sowohl körperlich als auch psychisch.

Deine Muskeln werden beispielsweise besser durchblutet, damit du schneller vor einem Säbelzahntiger fliehen kannst. Gleichzeitig nimmt deine Reaktionszeit zu, um Angriffen ausweichen zu können.

Sicher hast du schon von Geschichten gehört, in denen Frauen ein Auto hochheben konnten, um ihr Kind zu retten. Richtig? – Das Resultat von Stresshormonen.

Wenn du so willst, dann macht dich Stress also kurzfristig zum Superhelden. Zumindest für ein paar Minuten.

Es gibt aber guten und schlechten Stress. Unter Psychologen wird hier zwischen Eustress und Distress unterschieden.

Zum Problem für die Potenz wird Stress dann, wenn er chronisch wird. Denn die dauerhafte Ausschüttung von Stresshormonen führt dann häufig zu Erektionsstörungen.

Stress vs. Potenz

Glücklicherweise haben heutige Stressquellen in aller Regel keine Säbelzähne mehr:

  • Leistungsdruck im Beruf, der Uni oder der Schule
  • Rechtsstreitigkeiten
  • Druck den gesellschaftlichen Normen zu entsprechen
  • Ehe- oder Beziehungsprobleme
  • Finanzieller Druck oder Ruin
  • Familienstreitigkeiten
  • Schwere Krankheiten oder Tod eines Geliebten

Stress gibt es aber nicht nur in psychischer Form. Auch körperlicher Stress kann zu Erektionsproblemen führen:

  • Schlafmangel
  • Dauerhafte Schmerzen
  • Schwere Krankheiten
  • Körperliche Überlastung
  • Einschränkende Verletzungen

Vorsicht: Auch einige Medikamente, die zur Stressbewältigung verschrieben werden, können eine erektile Dysfunktion auslösen.

Die bekanntesten Beispiele sind hier: Beruhigungsmittel, Antidepressiva sowie Schlaftabletten. Eine vollständige Liste findest du hier:

>> Erektionsstörungen durch Medikamente | Liste

ZUSAMMENFASSUNG:

Sowohl psychischer als auch physischer Stress kann zur Impotenz führen. Stress führt allerdings meist nur dann zu Potenzproblemen, wenn er dauerhaft ist.

Häufigkeit stressbedingter Erektionsstörungen

In einer Studie an 746 Männern mit Erektionsstörungen wurde die Häufigkeit verschiedener Ursachen untersucht.

Die größten Auslöser psychischer Erektionsstörungen waren:

  • 44% Angststörungen
  • 32% Depressionen
  • 24% Stress [5]
Häufigkeit stressbedingter Erektionsstörungen

Trotz dieser Zahlen spielt Stress die Schlüsselrolle bei psychogenen Erektionsstörungen. Der Grund? Es ist einer der Hauptauslöser für Angststörungen und Depressionen. [6]

Erektionsstörungen können jedoch auch organisch bedingt sein. Und je nach Alter soll sogar der Großteil der Fälle (80-90%) darauf zurückgehen.

Das heißt auch umgekehrt: Lediglich 10-20% der Erektionsprobleme sind rein psychischer Art. [7] In vielen Fällen ist es jedoch auch eine Kombination psychischer und organischer Ursachen.

In jungen Jahren soll jedoch die Wahrscheinlichkeit psychischer Ursachen deutlich größer sein. [8]

Der Grund? Viele chronische Volkserkrankungen wie beispielsweise Diabetes oder Arteriosklerose entwickeln sich erst nach einigen Jahrzehnten.

Hier ein paar interessante Statistiken:

  • Ganze 77% der Menschen erfahren regelmäßig die körperlichen Auswirkungen von Stress
  • 33% aller Menschen fühlen sich extrem gestresst
  • 76% der Menschen empfinden Geld und die Arbeit als die größten Stressquellen
  • 48% der Menschen liegen aufgrund von Stress öfters nachts wach [9]

ZUSAMMENFASSUNG:

Ein Großteil der Menschen erfährt regelmäßig großen Stress. Rund ¼ der psychischen Erektionsstörungen sollen dadurch ausgelöst werden. Mit zunehmendem Alter nimmt die Wahrscheinlichkeit jedoch ab.

Symptome einer stressbedingten Impotenz

Insgesamt gibt es 6 verschiedene Anzeichen von Erektionsstörungen, die durch Stress ausgelöst werden. Je mehr davon zutreffen, desto höher die Wahrscheinlichkeit.

  • #1 Selbstbefriedigung ist noch möglich

In diesem Fall scheint organisch noch alles zu funktionieren. Der Stress durch die Interaktion mit der Partnerin ist hier für die Erektionsprobleme verantwortlich.

Typische Stressfaktoren beim Geschlechtsverkehr sind:

  • Sorge, dass der Penis nicht steif wird
  • Sorge, dass der Penis nicht oben bleibt
  • Sorge, dass du sie nicht befriedigen kannst

Insbesondere beim ersten Geschlechtsverkehr mit einer neuen Partnerin ist die Anspannung besonders groß.

  • #2 Die Erektionsstörungen traten plötzlich ein

Bei organischen Ursachen entwickeln sich die Erektionsprobleme meist schleichend. Bei einer stressbedingten Impotenz können die Probleme auch von heute auf morgen eintreten.

Im Übrigen können sie auch genauso plötzlich wieder verschwinden. Und zwar sobald der Stressfaktor nicht mehr existent ist (z.B. Jobkündigung, Ende der Prüfungsphase, Trennung).

  • #3 Die Erektionsstörungen sind nur sporadisch

Wenn es manchmal klappt und manchmal nicht, dann liegt das Problem meist im Kopf. Häufig sind es die Situationen, in denen du besonders entspannt bist, in denen es dann plötzlich wieder klappt.

Bei organischen Gründen sind die Erektionsprobleme meist dauerhafter Natur.

Organische vs. Stressbedingte Ursachen einer Impotenz
  • #4 Du leidest gleichzeitig an einem Libidoverlust

Da das Stresshormon Cortisol die Testosteronproduktion hemmt, nimmt auch meist die sexuelle Lust stark ab.

Es gibt allerdings auch einige organische Ursachen, welche den Testosteronspiegel senken können. Diese sind aber im Vergleich eher selten.

  • #5 Du bist unter 40 Jahre alt

Die meisten Volkskrankheiten treten erst in gehobenem Alter ein, da sie sich schleichend entwickeln.

Männer unter 40 Jahren leiden daher deutlich häufiger an psychischen Erektionsstörungen.

  • #6 Du bekommst noch nächtliche Erektionen

Ein gesunder Mann hat zwischen 3-5 nächtliche Erektionen, welche rund 30 Minuten anhalten. [10] Es handelt sich dabei um eine Art Training der Schwellkörper.

Bei bestehenden organischen Erektionsproblemen bleiben jedoch auch die nächtlichen Erektionen aus.

  • Das Problem? In aller Regel merkst du die nächtlichen Erektionen nicht.
  • Die Lösung? Der Briefmarken-Test.

Klebe dafür vor dem Schlafengehen 3 x verbundene Briefmarken entlang des schlaffen Schafts.

Ist die Verbundstelle am nächsten Morgen gerissen, dann hat eine Erektion stattgefunden. Wenn nicht, dann sind die Probleme höchstwahrscheinlich organischer Natur.

Wichtig: Keiner der obigen Faktoren sollte als eindeutiges Anzeichen angesehen werden. In vielen Fällen können auch andere psychische Ursachen dafür verantwortlich sein (z.B. Angst, Depressionen, etc.).

ZUSAMMENFASSUNG:

Stressbedingte Erektionsstörungen können sich in 6 verschiedenen Symptomen äußern. Je mehr dieser Faktoren zutreffen, desto wahrscheinlicher ist, dass Stress dafür die Ursache ist.

>> 19 Ursachen von Erektionsstörungen

Behandlung stressbedingter Erektionsstörungen

Wenn Stress tatsächlich die Hauptursache deiner Erektionsstörungen ist, dann ist das eine gute Nachricht!

Der Grund? Anders als bei organischen Ursachen sind stressbedingte Erektionsprobleme zu 100% heilbar.

Die folgenden 4 Methoden können hier eine Besserung bringen:

#1 Spezifische Stressreduktion

Stress ist höchst individuell. Was den einen motiviert, lähmt den anderen. Dementsprechend sind auch die Stressfaktoren für jede Person unterschiedlich.

Im ersten Schritt gilt es deine individuellen Stressfaktoren zu erkennen. Oder anders formuliert: Was stresst dich?

Hier empfehle ich eine Liste zu schreiben und diese anschließend nach den top 5 Stressfaktoren zu filtern.

Denn auch hier greift das Pareto-Prinzip: 20% der Stressfaktoren sind für 80% des gefühlten Stresses verantwortlich.

Die letzte Frage lautet schließlich: Was genau stresst dich daran? Und welche Möglichkeiten hast du die einzelnen Stressfaktoren zu eliminieren?

Hier empfehle ich eine Mind Map zu erstellen. Liste dort alle Möglichkeiten auf, die dir in den Sinn kommen. Egal wie absurd sie auch klingen mögen.

Denn beim Brainstorming gilt:

Die Quantität bestimmt die Qualität.

Mind Map zur Stressreduktion

Das Auflisten möglicher Lösungen kann sich hier sehr befreiend anfühlen. Denn es suggeriert dir unterbewusst, dass du den Schlüssel selbst in der Hand hältst. Und das tust du auch!

Gleichzeitig gewinnst du Bewusstsein über mögliche Auswege und übernimmst Verantwortung für deine derzeitige Situation.

Denn: Stress ist immer selbstgemacht. Und Stressfaktoren werden nie vollständig verschwinden. Dein Fokus sollte daher auf den richtigen Umgang mit Stress liegen.

ZUSAMMENFASSUNG:

Der erste Schritt zur Behandlung stressbedingter Erektionsstörungen ist die Identifizierung der eigenen Stressfaktoren. Im zweiten Schritt sollten Lösungen erarbeitet werden, um den wahrgenommenen Stress zu reduzieren.

#2 Allgemeine Stressreduktion

Neben den spezifischen Maßnahmen können auch universelle Methoden dein Stresslevel reduzieren.

Die folgenden Methoden sind bereits wissenschaftlich nachgewiesen:

  • Koffeinkonsum reduzieren [11]
  • Prokrastination vermeiden [12]
  • Regelmäßige Meditation[13]
  • Kaugummi kauen [14]
  • Krafttraining [15]
  • Einem Hobby nachgehen [16]
  • Yoga [17]
  • Konsum von Omega-3-Fetten [18]
  • Häufiges Lachen [19]

Die mit Abstand größte Auswirkung hat jedoch der folgende Punkt:

  • Soziale Unterstützung [20]

Als ich mit Mitte 20 für rund zwei Jahre an Erektionsstörungen litt, habe ich die ersten 6 Monate niemanden davon wissen lassen. Außer meinen Arzt natürlich.

“Ich bin mal für ein paar Stunden mit meinen Jungs unterwegs”, hieß meine Standard-Ausrede vor jedem Besuch beim Urologen.

Aber im Nachhinein hätte ich mir gewünscht, dass ich von Anfang an meine besten Freunde und meine Partnerin eingeweiht hätte.

Als ich das nach mehreren Monaten Heimlichtuerei endlich tat, wurde mir erst bewusst, wie viel Gewicht in den letzten Monaten auf meinen Schultern lag.

Allgemeine Stressreduktion

Studien zufolge sollen bei Männern mit Erektionsstörungen ganze 21% der Beziehungen aufgrund der Potenzprobleme zu Bruch gehen. [21]

Die Ursache sind hierfür aber nicht die Erektionsprobleme selbst, sondern eine mangelnde Kommunikation.

Viele Partnerinnen – und ebenso meine damalige Freundin – denken an der Stelle, dass du sie nicht mehr attraktiv genug findest. Sie suchen den Fehler bei sich.

Das kannst du alles vermeiden, indem du sie so früh wie möglich mit ins Boot holst. Lass sie wissen was dich umtreibt und wie du dich dabei fühlst.

Und mache ihr immer wieder bewusst, dass das Problem nicht bei ihr liegt. Frauen brauchen regelmäßige Bestätigung. Genauso wie ein einmaliges “Ich liebe dich”, nicht genug ist.

ZUSAMMENFASSUNG:

Neben anderen Mitteln ist insbesondere soziale Unterstützung bei stressbedingten Erektionsstörungen besonders wichtig.

Häufig ist die fehlende Kommunikation mit der Partnerin auch einer der größte Stressfaktor. Es können also zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden.

#3 Stärke dein sexuelles Selbstvertrauen

Selbstvertrauen ist definiert als das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.

  • Die schlechte Nachricht? Genau das geht durch stressbedingte Potenzprobleme meist verloren. Du verlierst das Vertrauen in dich selbst und in deine Erektionsfähigkeit.
  • Die gute Nachricht? Selbstvertrauen eine erlernbare Fähigkeit und keine Charakteristik. [22]

Du wurdest also nicht mit einem niedrigen oder hohen Selbstvertrauen geboren, sondern hast es dir im Laufe des Lebens selbst angeeignet.

Selbstvertrauen ist also wie eine Art Muskel, den du trainieren kannst. Und je größer Muskel ist, desto besser kannst du auch mit Stress umgehen. [23]

Zudem ist Selbstvertrauen nicht allgemeingültig.

Es gibt Bereiche, in denen du mehr davon hast (z.B. Diskussionen über Fußball), und andere Bereiche, in denen du weniger selbstsicher bist (z.B. Präsentation vor Menschen).

Viele Rockstars sind beispielsweise sehr selbstbewusst auf der Bühne, aber haben große Probleme damit, wenn sie über ihre eigenen Gefühle vor einer einzelnen Person reden.

Okay, aber was hat das mit dir und deinen Erektionsstörungen zu tun?

Ganz einfach. Denn hier gilt das gleiche Prinzip: Durch die Erektionsstörungen geht meist das Vertrauen in deine sexuellen Fähigkeiten verloren.

Die Frage lautet nur: Wie kannst du das wieder zurückgewinnen?

Hier können dir verschiedene Potenzmittel behilflich sein.

Potenzmittel gegen Erektionsstörungen

Lass uns vorne anfangen:

  • #1 Künstliche Potenzmittel

Künstlich hergestellte Medikamente gegen Erektionsstörungen werden als PDE-5-Hemmer bezeichnet.

Umgangssprachlich wird hier meist von “Viagra” gesprochen. Das ist aber nur eine von vielen verfügbaren Marken: Cialis, Levitra, Spedra, etc.

Bei rund 88% der Männer lösen diese Tabletten die stressbedingten Erektionsstörungen für mehrere Stunden in Luft auf. [24]

Der Grund? Die Blutzufuhr wird so stark gesteigert, dass bereits eine minimale Erregung ausreicht, um eine Erektion zu bekommen.

Vielen Männern hilft es bereits eine solche Tablette im Nachtisch oder der Hosentasche zu haben. Es gibt dir Sicherheit. Denn im worst case kannst du immer noch eine Tablette einnehmen.

Die Nachteile?

  • Der Effekt hält nur für wenige Stunden an
  • Die Medikamente sind verschreibungspflichtig
  • PDE-5-Hemmer kommen mit Nebenwirkungen
  • Die Tabletten sind teuer (~15,5 € pro Tablette)

Dafür ist die Wirkung und Effektivität der Medikamente besonders stark.

Tiefere Informationen findest du hier:

>> PDE-5-Hemmer | Wirkungsweise & Kosten

  • #2 Natürliche Potenzmittel

Die pflanzliche Alternative zu Medikamenten sind die sogenannten “natürlichen Potenzmittel”.

Die Wirkung ist hier im Vergleich weniger stark und setzt in der Regel erst nach mehreren Wochen regelmäßiger Einnahme ein.

Dafür bringen sie eine Reihe anderer Vorteile:

  • Deutlich günstiger
  • Rezeptfrei erhältlich
  • 100% natürlich
  • Keine oder geringe Nebenwirkungen

Viele dieser pflanzlichen Potenzmittel können zudem auch die Libido steigern, das Testosteron erhöhen und die Spermienqualität verbessern.

Die 10 besten natürlichen Potenzmittel findest du hier:

>> Natürliche Potenzmittel | Pflanzliche Alternativen zu Viagra

  • #3 Hausmittel

Auch verschiedene Lebensmittel können deine Erektionsfähigkeit erhöhen. Die Wirkung ist jedoch im Vergleich zu den natürlichen Potenzmitteln meist schwächer.

Dafür findest du fast alle davon im Supermarkt für einen günstigen Preis.

Eine Liste mit tieferen Informationen findest du hier:

>> 14 Hausmittel gegen Erektionsstörungen

ZUSAMMENFASSUNG:

Stressbedingte Erektionsstörungen haben einen massiven Einfluss auf das sexuelle Selbstvertrauen. Verschiedene Potenzmittel können helfen, dieses wiederaufzubauen.

#4 Eine Psychotherapie

Eine Psychotherapie ist nicht für jeden. Sie wird aber spätestens dann empfohlen, wenn sich Stress ist einer gefährlichen Weise auswirkt:

  • Alkohol- und Drogenmissbrauch
  • Entwicklung einer Angststörung
  • Essstörungen
  • Selbstmordgedanken

Ein Psychotherapeut kann hier helfen, die Ursache deines Stresses herauszufinden. Zudem hilft er dir, Dinge aus einer neuen Perspektive wahrzunehmen.

In vielen Fällen wird eine solche Therapie von der Krankenkasse übernommen. Bei Privatversicherten kommt es (wie immer) auf den individuellen Tarif an.

Sei dir aber bewusst, dass eine Psychotherapie keine Wunder von heute auf morgen erzielen kann. Üblicherweise sind hier zwischen 25-300 Sitzungen à 50 Minuten nötig.

ZUSAMMENFASSUNG:

Äußert sich der Stress bereits in abnormalem Verhalten oder Gedanken, dann kann eine Psychotherapie sinnvoll sein.

>> Erektionsstörungen behandeln | 15 Wege

Zusammenfassung

Psychischer sowie körperlicher Stress kann die männliche Potenz in allen Bereichen reduzieren:

  • Erektionsfähigkeit
  • Libido
  • Fruchtbarkeit

Zu Erektionsstörungen führt Stress meist nur dann, wenn er chronisch ist.

Einer von 4 Fällen von psychogenen Erektionsstörungen soll Studien zufolge auf Stress zurückgehen.

Anhand von 6 verschiedenen Kriterien kann überprüft werden, ob die Ursache organischer Natur ist oder ob tatsächlich Stress dafür verantwortlich ist.

Jedoch empfehle ich in allen Fällen einen Besuch beim Urologen. Dieser hat sowohl das nötige Fachwissen als auch die Gerätschaften, um organische Ursachen ausschließen zu können.

Der Fokus der Behandlung liegt bei dieser Art von Erektionsstörungen auf der Stressreduktion und dem Aufbau des Selbstvertrauens. Auch verschiedene Potenzmittel können hier helfen.

Glück verdoppelt sich, wenn man es teilt:

Chris Corsen

Chris hat einen Master of Science in Ernährungswissenschaften und litt Mitte 20 für ganze zwei Jahre an Erektionsstörungen, einem Testosteronmangel, und einem Libidoverlust. Durch zahlreiche Selbstexperimente und Arztbesuche konnte er schließlich all seine Potenzprobleme überwinden. Hier zeigt er dir, wie du das Gleiche erreichen kannst! Klicke hier, um mehr zu erfahren.

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