Diabetes und Impotenz | 6 Ursachen, Heilbarkeit, Behandlung


Diabetes und Impotenz - Heilbarkeit und Behandlung

Diabetes soll nicht nur die Gesundheit stark beeinträchtigen, sondern auch die Potenz. Aber stimmt das wirklich? Führt Diabetes wirklich zur Impotenz?

In diesem Artikel lernst du über die Ursachen und die Behandlung von Erektionsprobleme, die auf Diabetes zurückgehen.

Zudem klären wir die Frage, wie hoch das Risiko ist und ob diese Auswirkungen heilbar sind.

Los geht’s!

Statistiken zu Diabetes und Erektionsstörungen

Rund 7 Millionen Menschen in Deutschland haben Diabetes mellitus. [1] Das sind mehr als 8% der deutschen Bevölkerung.

Und das berücksichtigt noch nicht einmal die hohe Dunkelziffer von rund 2 Millionen Menschen, bei denen die Krankheit noch nicht diagnostiziert wurde. [2]

Die schlechte Nachricht?

Diabetes soll mit einer Wahrscheinlichkeit von zwischen 35-75% einer der größten Risikofaktoren einer Impotenz sein. [3]

Damit ist das Risiko im Vergleich zum Durchschnitt (Ø 26%) bis zu 3-fach erhöht. [4]

Der Ausbruch der Zuckerkrankheit kann jedoch unterschiedlich Gründe haben:

  • Diabetes Typ 1: Körpereigene Antikörper hemmen die Insulinproduktion im Körper. Die Folge ist ein Insulinmangel, der zu Blutzuckerspitzen führen kann.
  • Diabetes Typ 2: Durch eine jahrelang erhöhte Produktion von Insulin kommt es zur “Erschöpfung”. Der Körper reagiert nicht mehr stark genug auf Insulin. Die Folge? Eine Insulinresistenz.

Rund 90-95% der Zuckerkranken leiden an Diabetes Typ 2. [5] Diese Form wird auch als “Altersdiabetes” bezeichnet, weil es meist erst in einem fortgeschritteneren Alter eintritt.

Diabetes vs. Erektionsstörungen

Grundsätzlich spielt der Diabetes Typ für die männliche Potenz jedoch eine untergeordnete Rolle. Denn die Auswirkungen sind dieselben.

Und dennoch leiden Männer mit Typ 2 Diabetes häufiger an Erektionsstörungen. [6]

Das Risiko soll hier erhöht sein, weil sich diese Form schleichend entwickelt und daher oft sehr spät erkannt wird. Also erst dann, wenn der Überzucker bereits große Schäden verursacht hat.

Das gemittelte Risiko einer Impotenz je nach Diabetes Typ beträgt:

  • Diabetes Typ 1: 36%
  • Diabetes Typ 2: 66% [7]

Zudem sollen Erektionsstörungen bei Zuckerkranken nicht nur häufiger, sondern auch 10-15 Jahre früher eintreten als beim durchschnittlichen Mann. [8]

Potenzprobleme bei Diabetes sind so häufig, dass viele Urologen bereits routinemäßig einen Zuckertest machen, wenn ein Patient über eine erektile Dysfunktion klagt.

Am geringsten ist das Risiko von Erektionsstörungen, wenn die Krankheit sehr früh bemerkt wird. Hier kann eine frühe Therapie einen Großteil der Schäden verhindern.

Die Symptome der Zuckererkrankung kannst du hier nachlesen.

ZUSAMMENFASSUNG:

Diabetiker haben ein bis zu 3-fach erhöhtes Risiko an Erektionsstörungen. Zudem treten die Potenzprobleme auch 10-15 Jahre früher ein als beim durchschnittlichen Mann. Zuckerkranke mit Diabetes Typ 2 sind statistisch häufiger davon betroffen.

6 Ursachen für Impotenz durch Diabetes

Erektionsschwierigkeiten sind lediglich ein mögliches Symptom der zugrundeliegenden Zuckerkrankheit.

Oftmals haben Diabetiker bei der Diagnose der Krankheit noch keinerlei Potenzprobleme. Diese entwickeln sich jedoch häufig über einen Zeitraum von 10 Jahren. [9]

In anderen Fällen können Erektionsstörungen aber auch ein Vorbote von Diabetes sein. Denn der Penis und der Mechanismus zur Entstehung einer Erektion sind sehr sensibel.

Nicht umsonst sprechen Urologen beim Penis von einem “Frühwarnsystem”. Denn häufig gibt es Hinweise auf eine sich anbahnende Herz-Kreislauf-Erkrankung. [10]

WICHTIG: Bitte die Ursachen besonders ausführlich durchlesen. Denn wenn du die Wirkungsweise von Diabetes verstanden hast, dann weißt du auch wie du deine Erektionsstörungen therapieren bzw. heilen kannst.

Aber wie genau beeinträchtigt Diabetes die Erektionsfähigkeit des Mannes?

#1 Diabetes schädigt die Blutgefäße

Für die Erektionsfähigkeit eines Mannes ist eine einwandfreie Durchblutung eine zwingende Voraussetzung.

  • Das Problem? Ein erhöhter Blutzuckerspiegel kann über einen längeren Zeitraum die Blutgefäße schädigen. [11] Die Blutgefäße verlieren dadurch an Glätte, sodass sich die im Blut zirkulierenden Fette sowie das Cholesterin ablagern können.
  • Die Folge? Eine Verkalkung der Blutgefäße (“Arteriosklerose”). [12]
  • Das Endresultat? Da sich der Querschnitt der Blutgefäße verringert, kommt weniger Blut im Penis an. Die Erektionen werden schwächer oder fallen gar komplett aus.

Da sich im Penis die feinsten Arterien des Körpers befinden, wirkt sich Arteriosklerose hier besonders stark aus. Über die Zeit kann diese Verkalkung aber auch zu Herzerkrankungen führen. [13]

Diabetes fördert Arteriosklerose

#2 Diabetes schädigt die Nerven

Wenn du dir bereits die Entstehung einer Erektion genauer angeschaut hast, dann stellst du fest: Jede Erektion beginnt im Kopf.

Denn im Kopf werden die sexuellen Reize vom Hypothalamus an deinen Penis weitergeleitet.

  • Das Problem? Ein erhöhter Blutzuckerspiegel kann die beteiligten Nerven schädigen (“Neuropathie”). [14]
  • Die Folge? Die Nerven können die Reize vom Gehirn nicht mehr korrekt weiterleiten.
  • Das Endresultat? Es kommt kein oder ein zu schwaches Signal beim Penis an und die Erektion bleibt aus.

Die genaue Ursache hinter den Nervenschäden ist bislang noch unklar. Es wird jedoch vermutet, dass abnormale Eiweiße für die Schäden verantwortlich sind.

SCHON GEWUSST?

Auch bei Frauen führt Diabetes zu Potenzproblemen. Am häufigsten ist hier der Libidoverlust sowie eine verminderte Erregbarkeit.

#3 Diabetes belastet die Psyche

Rund 80% der Erektionsstörungen sollen organischer Natur sein. In 20% der Fälle ist die Ursache jedoch psychogen. [15] Sehr häufig ist es aber auch eine Kombination.

  • Das Problem? Zusätzlich zum “Alltagsstress” kommen die Herausforderungen durch Diabetes dazu: Änderung der Gewohnheiten, neue Essregeln, Medikamente, Angst vor Folgeerkrankungen, etc.
  • Die Folge? Ein erhöhtes Stresslevel (“Cortisolspiegel”), Selbstzweifel und ein größeres Risiko einer Depression. [16]
  • Das Endresultat? Ein Libidoverlust, Erektionsprobleme und häufig auch ein Testosteronmangel.

Stress wird nicht umsonst als “Potenzkiller #1” bezeichnet. Denn es beeinflusst buchstäblich alle Bereiche der Potenz in einem hohen Ausmaß.

Diabetes vs. psychogene Erektionsstörungen

#4 Diabetes verursacht Hormonstörungen

Testosteron spielt eine Schlüsselrolle für die Erektionsfähigkeit eines Mannes. Denn es führt zur Ausschüttung von Stickstoffmonoxid im Körper, welches die Durchblutung steigert. [17, 18]

  • Das Problem? Diabetes soll die Testosteronproduktion einschränken. [19]
  • Die Folge? Ein Testosteronmangel. Diabetes gehört zusammen mit Übergewicht zu den am häufigsten assoziierten Krankheiten bei einem chronisch niedrigen Testosteronspiegel. [20]
  • Das Endresultat? Hormonell bedingte Erektionsstörungen, die häufig mit einem Verlust der Libido

Potenzprobleme sind aber nur eines von insgesamt 19 Anzeichen eines Testosteronmangels.

#5 Diabetes schädigt das Gewebe im Penis

Damit eine Erektion entstehen kann, muss der Bluteinfluss größer als der Blutabfluss sein.

Nur so staut sich das Blut im Penis an. Verantwortlich ist dafür die glatte Muskulatur im Penis, welche den Blutabfluss hemmt.

  • Das Problem? Ein chronisch hoher Blutzuckerspiegel soll die glatte Muskulatur im Penis schädigen. [21, 22]
  • Die Folge? Der Blutabfluss ist höher und es wird weniger Blut angestaut (“venöses Lack”).
  • Das Endresultat? Schwächer werdende Erektionen und Probleme, eine Erektion aufrechterhalten zu können.

Sind die Schäden hier zu groß, dann können selbst PDE-5-Hemmer wie beispielsweise Viagra oder Cialis nicht einmal mehr helfen.

Diabetes vs Erektionsstörungen

#6 Diabetes-Medikamente verringern die Potenz

Je nach Schweregrad, Ausprägung und zusätzlichen Erkrankungen, werden unterschiedliche Medikamente zur Behandlung eingesetzt.

  • Das Problem? Antidiabetika und weitere Medikamente wie beispielsweise Blutdrucksenker oder Antidepressiva haben massive Nebenwirkungen.
  • Die Folge? Die medikamentöse Bekämpfung der Krankheit geht zulasten der Potenz.
  • Das Endresultat? Eine durch Medikamente ausgelöste Impotenz.

Wichtig: Bitte NICHT eigenständig Änderungen bei den Medikamenten vornehmen! Hier solltest du deinen Arzt konsultieren und nach geeigneteren Alternativen fragen.

ZUSAMMENFASSUNG:

Diabetes schränkt die Erektionsfähigkeit des Mannes auf sechs verschiedene Weisen ein. Die Ursachen sind jedoch nicht nur organischer, sondern können auch psychischer Natur sein.

Sind Erektionsstörungen durch Diabetes heilbar?

Für Diabetes Typ 1 gibt es derzeit noch kein Heilmittel.

Bei Diabetes Typ 2 gibt es jedoch bereits erste Erfolge, bei denen Menschen mit einer Änderung des Lebensstils tatsächlich die Krankheit besiegt haben.

Die Frage lautet allerdings: Gilt das nur für die Gesundheit? Oder sind auch die durch Diabetes verursachten Erektionsstörungen heilbar?

Ja, durch einen gesunden Lebensstil können Diabetiker die Erektionsfähigkeit wieder zurückerlangen. Ob die Auswirkungen jedoch komplett reversibel sind, ist derzeit noch unklar. [23]

Und selbst wenn die Schäden nicht vollständig reversibel sind, dann muss das nicht zwingend zur Impotenz führen.

Hier ein Beispiel:

Stell dir deine Erektionsfähigkeit einmal in Prozent vor: 100% bedeutet voll erektionsfähig. Es sind aber nur rund 80% notwendig, um eine ausreichende Erektion zu erzeugen.

Gehen wir davon aus, dass Diabetes deine Potenz um satte 50% verringert. Also so stark, dass es zu Erektionsproblemen führt.

Hier hast du 4 verschiedene Stellschrauben, um die Potenzschwäche zu überwinden:

Impotenz durch Diabetes ist heilbar

Bevor wir uns diese gleich genauer anschauen, lass uns zurück zum Beispiel gehen.

Stell dir vor, du kannst die Auswirkungen von Diabetes auf deine Potenz durch eine geeignete Therapie um 20% reduzieren. Damit bist du also bereits bei einer Erektionsfähigkeit von 70%.

Durch die Steigerung der Durchblutung und des Testosteronspiegels kannst du jedoch zusätzlich deine Erektionsfähigkeit um 20% erhöhen.

Das Resultat? 90% erektionsfähig und keinerlei Potenzprobleme.

Die Diagnose von Diabetes ist also KEIN Todesurteil für deine Potenz. Denn du kannst auch unabhängig von der Krankheit deine Erektionsfähigkeit stärken.

ZUSAMMENFASSUNG:

Die durch Diabetes ausgelösten Erektionsstörungen sind mit einer Änderung des Lebensstils reversibel. Hier bieten sich verschiedene Wege an, um die Potenzprobleme zu überwinden.

Behandlung einer Impotenz durch Diabetes

Grundsätzlich gilt: Je früher du von der Krankheit weißt, desto höher sind die Erfolgschancen. Denn damit kannst du einen Großteil der schädlichen Auswirkungen reduzieren.

Ich gehe aber mal davon aus, dass du die Diagnose bereits bekommen hast. Deshalb überspringe ich an der Stelle die frühen Symptome von Diabetes.

Hier sind die 5 Wege, wie du deine Impotenz überwinden kannst:

#1 Reduziere die Auswirkungen von Diabetes

Fast alle negativen Auswirkungen von Diabetes auf deine Potenz gehen auf einen erhöhten Blutzuckerspiegel zurück.

Das A&O ist es deshalb Blutzuckerspitzen zu vermeiden.

Wie du das erreichst? Durch eine Diabetes-gerechte Ernährung.

Dabei handelt es sich im Wesentlichen um eine gesunde, ausgewogene Ernährung mit viel frischen Obst und Gemüse.

Der einzige große Unterschied zu einer “normalen” gesunden Ernährung ist hier die Reduktion von Kohlenhydraten und insbesondere Einfachzucker. [24]

Also den Stoffen, die deinen Blutzuckerspiegel am stärksten erhöhen können.

Ernährungsumstellung bei Diabetes

Wie genau eine solche Ernährungsweise aussieht, sprengt den Rahmen dieses Artikels. Hier empfehle ich deinen Arzt zu konsultieren oder auf die Informationen der zahlreichen Diabetes-Portale zurückzugreifen.

Sollte dich die Krankheit auch psychisch belasten, dann kannst du eine entsprechende Therapie in Anspruch nehmen.

#2 Steigere deine Durchblutung

Rein mechanisch handelt es sich bei Erektion lediglich um einen Blutstau.

Das kannst du dir wie bei einem Staudamm vorstellen, bei dem mehr Wasser rein fließt als herausgelassen wird. Der Wasserpegel steigt folglich.

Auf den menschlichen Organismus übertragen heißt das: In den Schwellkörpern des Penis wird so viel Blut angesammelt, dass sich das Gewebe ausweitet. Die Folge? Eine Erektion.

Das heißt auch im Umkehrschluss: Je mehr du deine Durchblutung steigern kannst, desto stärker werden auch deine Erektionen.

Hier hast du unterschiedliche Möglichkeiten das zu erreichen:

Für tiefere Informationen empfehle ich, dass du dir folgenden Artikel anschaust:

>> 11 Tipps zur Förderung der Durchblutung

#3 Erhöhe deinen Testosteronspiegel

Ein Testosteronmangel ist nicht nur ein Risikofaktor für Diabetes, sondern ein erhöhter Testosteronspiegel kann auch die Sexualfunktion bei einer bestehenden Erkrankung erhöhen. [25]

Das Problem? Die Beeinflussung von Hormonen ist komplex.

Hier spielen folgende Faktoren eine entscheidende Rolle:

Testosteron vs. Potenz

Hier empfehle ich für tiefere Informationen folgenden Artikel:

>> 18 Wege das Testosteron natürlich zu steigern

#4 Reduziere zusätzliche Risikofaktoren

Die Entstehung einer Erektion ist ein komplexes Zusammenspiel verschiedener Nerven, Botenstoffe, dem Gehirn und deinen Blutgefäßen.

Aus diesem Grund sind Erektionsstörungen fast immer multifaktoriell bedingt. [26]

Diabetes ist also nur einer von vielen Faktoren, welche deine Potenz beeinflussen können.

Du solltest also nicht nur an der Zuckerkrankheit, sondern auch an weiteren Risikofaktoren arbeiten:

  • Übergewicht: Rund 67% der Männer in Deutschland sind übergewichtig. Studien haben jedoch gezeigt, dass bereits ein geringer Verlust an Körpergewicht die Sexualfunktion massiv beeinflussen kann. [27]
  • Rauchen: Zigaretten schädigen sowohl die Blutgefäße als auch die Schwellkörper im Penis. Es fördert damit die Verkalkung der Gefäße und führt zur Impotenz. [28]
  • Bewegungsmangel: Körperliche Inaktivität erhöht das Risiko von Erektionsstörungen. [29]
  • Chronischer Stress: Stress erhöht den Cortisolspiegel und hemmt damit die Sexualfunktion. [30]

Die Liste der weiteren Risikofaktoren ist sehr lang. Im Wesentlichen geht es hier darum, einen gesunden Lebensstil aufzubauen.

Für tiefere Informationen empfehle ich hier folgenden Artikel:

>> Die 19 Ursachen einer erektilen Dysfunktion

#5 Nutze Soforthilfen

Alle obigen Methoden können bis zu einigen Wochen oder gar Monate dauern, bis sich spürbare Änderungen einstellen.

Um in der Zwischenzeit ebenfalls Geschlechtsverkehr haben zu können, kannst du auf verschiedene Hilfsmittel zurückgreifen.

Wichtig: Diese Mittel überdecken lediglich die Symptome. Die dahinterliegende Ursachen bleibt damit nach wie vor vorhanden.

  • Medikamente

Viagra, Cialis oder andere PDE-5-Hemmer verstärken nicht nur die Blutzufuhr in den Penis, sondern sorgen auch dafür, dass der Blutabfluss stärker unterdrückt wird.

Nur in sehr seltenen Fällen können Diabetiker trotz Viagra keine Erektion erreichen.

Die Tabletten sind jedoch rezeptpflichtig. Ein Besuch beim Urologen ist daher Pflicht. Zudem sind die Tabletten sehr teuer (> 10 € pro Stück) und kommen mit hohen Nebenwirkungen.

Falls du zusätzlich an psychischen Erektionsstörungen leidest, dann können dir diese Medikamente helfen, dein Selbstvertrauen wiederaufzubauen.

Tiefere Informationen findest du hier:

>> PDE-5-Hemmer | Wirkung, Erfahrungen & Alternativen

Soforthilfen gegen Erektionsstörungen
  • Natürliche Potenzmittel

Neben den künstlichen Potenzmitteln kannst du auch auf pflanzliche Alternativen zurückgreifen.

Hier ist die Wirkung zwar weniger stark, dafür bringen natürliche Potenzmittel mehrere Vorteile:

  • Sehr günstig
  • Keine oder geringe Nebenwirkungen
  • Dauerhafte Wirkung
  • Rezeptfrei erhältlich

Eine tolle Auswahl findest du hier:

>> Top 10 natürliche Potenzmittel

  • Hausmittel

Neben den Potenzmitteln gibt es auch mehrere Lebensmittel, die gegen eine durch Diabetes verursachte Impotenz helfen können. 

Eine ausführliche Liste findest du hier:

>> 15 Hausmittel für härtere Erektionen

  • Ein Penisring

Bei leichten bis mittelschweren Erektionsstörungen kann bereits ein einfacher Penisring ausreichen, um eine volle und langanhaltende Erektion zu bekommen.

Sollte Diabetes deine Erektionsfähigkeit also nicht vollständig reduzieren, dann kann hier ein Penisring aushelfen.

Der Ring sorgt dafür, dass der Blutabfluss aus deinem Penis verringert wird. Für mehr Informationen empfehle ich folgenden Artikel:

>> Penisring | Funktion, Wirkung & Benutzung bildlich erklärt

Mechanische Hilfsmittel gegen Erektionsstörungen
  • Eine Penispumpe

Sind die Erektionsstörungen stärkerer Natur, dann kann dir eine Kombination aus einem Penisring und einer Penispumpe helfen.

Durch das erzeugte Vakuum wird mechanisch Blut in den Penis gepumpt. Der Penisring sorgt anschließend dafür, dass der Penis erigiert bleibt.

Tiefere Informationen zur Funktion findest du hier:

>> Penispumpe | Funktion, Wirkung & Anwendung bildlich erklärt

  • Die letzte Notlösung

In sehr schweren Fällen einer Impotenz werden auch eine Schwellkörperautoinjektionstherapie (“SKAT”) oder gar Penisprothesen eingesetzt.

ZUSAMMENFASSUNG:

Zur kurzfristigen Steigerung der Erektionsfähigkeit können Potenzmittel, Hausmittel sowie mechanische Hilfsmittel helfen. Damit kann auch weiterhin Geschlechtsverkehr stattfinden.

Zusammenfassung

Mit einem Risiko zwischen 35-75% ist die Gefahr einer Impotenz durch Diabetes rund 3-fach höher als beim durchschnittlichen Mann.

Da rund 9 Millionen Menschen (inkl. Dunkelziffer) in Deutschland an Diabetes leiden, sind die Auswirkungen enorm.

Im Vergleich zu Diabetes Typ 1 ist nicht nur die Häufigkeit von Diabetes Typ 2 deutlich höher, sondern auch die Anzahl der Männer mit Erektionsstörungen (66%).

Insgesamt gibt es 6 verschiedene Ursachen für die Entstehung der Potenzprobleme durch Diabetes. Diese können sowohl psychogen als auch organischer Art sein.

Je früher die Zuckerkrankheit diagnostiziert wird, desto größer sind auch die Chancen, die Erektionsstörungen heilen zu können.

Bei der Therapie gilt es nicht nur die Krankheit selbst einzuschränken, sondern auch auf unabhängigen Wegen die Erektionsfähigkeit zu steigern.

Zudem gibt es kurzfristige Therapiemöglichkeiten, um auch in der Zwischenzeit problemlos Geschlechtsverkehr haben zu können.

Persönliche Anmerkung:

Ich weiß wie belastend Potenzprobleme sein können. Denn ich habe selbst für ganze 2 Jahre damit zu kämpfen gehabt.

Und dennoch halte ich es für eine gute Idee, die bestehende Erkrankung als eine Chance anzusehen, anstatt den Kopf in den Sand zu stecken.

Eine Chance, deinen Lebensstil zu optimieren, eine zuvor unbekannte Energie zu haben und gestärkt aus der Situation herauszugehen.

Glück verdoppelt sich, wenn man es teilt:

Chris Corsen

Hi, ich bin Chris. Mit Mitte 20 hatte ich für ganze 2 Jahre mit Potenzproblemen zu kämpfen... bis ich nach unzähligen Arztbesuchen und Selbstexperimenten endlich herausfand, was wirklich hilft. Hier teile ich alles, was ich gelernt habe. Lies mehr.

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