Spermageschmack verbessern | 11 Tipps [2020]


Spermageschmack verbessern - 11 Tipps

Der Geschmack von Sperma kann je nach Zusammensetzung salzig, metallisch, sauer, bitter oder gar süß sein. Aber wie kannst du ihn beeinflussen?

In diesem Artikel lernst du 11 Methoden, um den Spermageschmack zu verbessern.

Los geht’s!

#1 Iss mehr dieser Lebensmittel

Folgende 3 Lebensmittel sollen Erfahrungsberichten zufolge den stärksten positiven Effekt auf den Spermageschmack haben:

  • Ananas
  • Papaya
  • Orangen

Die Wirkung liegt hier höchstwahrscheinlich am hohen Fruktosegehalt. Denn eine Ejakulation enthält durchschnittlich rund 9 mg Fruktose. [1]

Stellst du deinem Körper also mehr Zucker zur Verfügung, dann kann er auch mehr davon übers Ejakulat abgeben. Studien dazu stehen aber noch aus.

Spermageschmack verbessern durch Lebensmittel

In begrenztem Ausmaß sollen auch folgende Lebensmittel den Geschmack von Sperma verbessern:

  • Sellerie
  • Petersilie
  • Weizengras
  • Zimt
  • Kardamom
  • Muskat

Wichtig: Der Effekt tritt hier nicht sofort ein. Denn das Sperma, das du momentan in deinem Körper hast, wurde größtenteils bereits vor mehreren Tagen oder gar Wochen produziert.

Aus diesem Grund rate ich bereits 2-3 Tage vor der geplanten Ejakulation deine Ernährung anzupassen.

ZUSAMMENFASSUNG:

Insbesondere Ananas, Papaya und Orangen sollen aufgrund des Zuckergehalts den Spermageschmack verbessern. Die derzeitige Beweislage beruht jedoch fast ausschließlich auf Erfahrungsberichten.

>> 9 Tipps um weiter abzuspritzen

#2 Achte auf eine gute Intimhygiene

Bei einer Ejakulation wird das Sperma über die Harnröhre nach außen transportiert. Genauso wie Urin.

Was viele nicht wissen?  In und an der Harnröhre können sich Bakterien ansammeln, die dann bei einer Ejakulation nach außen transportiert werden.

Es gibt aber auch noch einen zweiten Grund, warum die Intimhygiene für den Geschmack wichtig ist: Auch der Geruch selbst kann abstoßend wirken.

Es gilt die gleiche Grundregel wie beim Essen auch: “Die Nase isst mit.”

Und jeder, der schon einmal Smegma erlebt hat, der weiß, wie intensiv der Fischgeruch eines Penis sein kann.

SCHON GEWUSST?

SCHON GEWUSST?

Spermaschlucken gilt grundsätzlich als sicher. Zumindest dann, wenn keine Geschlechtskrankheiten vorliegen oder die Partherin eine Sperma-Allergie hat.

Die nachfolgenden Faktoren spielen bei einer gründlichen Intimpflege eine entscheidende Rolle:

  • Wasche deinen Genitalbereich täglich mit warmen Wasser und einer milden Seife.
  • Ziehe deine Vorhaut (falls vorhanden) vollständig beim Reinigen zurück.
  • Rasiere oder trimme deine Schambehaarung. [2]

ZUSAMMENFASSUNG:

Durch eine angemessene Intimpflege werden sowohl die Bakterien an und in der Harnröhre verringert als auch der allgemeine Geruch des Genitalbereichs verbessert. Der Geschmack des Spermas wird dadurch optimiert.

#3 Trinke 3 Liter pro Tag

Ist dir schon einmal aufgefallen, dass sich die Konsistenz deines Spermas ständig ändert? In den allermeisten Fällen ist dafür deine Trinkmenge verantwortlich.

Denn Sperma besteht zu bis zu 90% aus Wasser. [3, 4] Stellst du deinem Körper also weniger zur Verfügung, dann möchte er auch weniger davon abgeben.

Und je dickflüssiger dein Sperma wird, desto intensiver und penetranter ist der Geschmack. Das Gleiche gilt auch umgekehrt.

SCHON GEWUSST?

SCHON GEWUSST?

Studien zufolge hatten bereits 85% der Männer und 83% der Frauen Oralsex. Der Geschmack von Sperma ist also definitiv ein Teil im Sexleben der meisten Menschen. [5]

Aber welche Trinkmenge pro Tag ist ideal?

Hier hast du zwei Möglichkeiten:

  • 1) Pragmatische Methode

Trinke jeden Tag so viel, dass dein Urin durchgängig durchsichtig ist. Die einzige Ausnahme ist hier das Pinkeln am frühen Morgen. Da darf der Urin auch etwas dunkler sein.

  • 2) Wissenschaftliche Methode

Untersuchungen zufolge entspricht die ideale Trinkmenge rund 30 ml pro Kg Körpergewicht. [6] Wie viel das bei dir ist, kannst du im folgenden Schaubild ablesen.

Empfohlene Trinkmenge

Um den Spermageschmack stärker zu beeinflussen, rate ich nochmals 0,5 Liter obendrauf zu packen. Insbesondere dann, wenn du regelmäßig Sport machst.

ZUSAMMENFASSUNG:

Durch die Steigerung der Trinkmenge kann das Ejakulat flüssiger gemacht werden. Die Intensität des Spermageschmacks lässt dadurch nach.

#4 Iss weniger dieser Lebensmittel

Schon einmal Spargel gegessen und anschließend an deinem Urin gerochen? Einen ähnlichen Effekt haben manche Lebensmittel auch auf dein Sperma.

Insbesondere schwefelhaltige Lebensmittel spielen hier eine Rolle:

  • Knoblauch
  • Zwiebeln
  • Schnittlauch
  • Porree
  • Spargel
  • Brokkoli
  • Blumenkohl
  • Grünkohl
  • Rotkohl
  • Weißkohl
  • Wirsing [7]

Die obigen Lebensmittel intensivieren nicht nur den Geschmack, sondern können auch die Spermafarbe gelblicher machen.

Wichtig: Für deine Gesundheit sind viele der obigen Lebensmittel absolut Gold wert. Hier rate ich (wenn überhaupt) nur kurzfristig darauf zu verzichten.

SCHON GEWUSST?

SCHON GEWUSST?

Die Bildung neuer Spermien dauert ganze 64 Tage. [8] Verbesserst du also deine Ernährung, so hat das erst nach rund 2 Monaten eine Auswirkung auf deine Spermienqualität.

Zudem sollen folgende Lebensmittel das Sperma säuerlicher machen:

  • Rotes Fleisch
  • Milchprodukte

Der pH-Wert des Ejakulats sollte zwischen 7,2-8,0 liegen. [9] Rotes Fleisch und Milchprodukte können im Übermaß den pH-Wert verringern. Der Spermageschmack wird dadurch säuerlicher.

ZUSAMMENFASSUNG:

Schwefelhaltige Lebensmittel, Milchprodukte und rotes Fleisch können den Geschmack des Spermas negativ beeinflussen. Jedoch sollte aus gesundheitlichen Gründen nicht dauerhaft darauf verzichtet werden.

>> 6 Spermafarben und ihre Bedeutung

#5 Trinke weniger Kaffee

Ist dir schon einmal aufgefallen welche Farbe deiner Spucke hat, nachdem du Kaffee getrunken hast? Und wie deine Zunge danach aussieht?

Einen ähnlichen Effekt soll Kaffee laut Erfahrungsberichten auch auf das Sperma haben. Der Geschmack des Ejakulats soll dadurch bitterer werden und die Farbe leicht gelblich.

Aber musst du deshalb komplett auf Kaffee verzichten? Vermutlich nicht. Reduzieren ist aber definitiv eine gute Idee.

Kaffee vs. Spermageschmack

Maximal 1-2 Tassen Kaffee pro Tag halte ich hier für angemessen.

Damit kannst du Studien zufolge auch das Risiko von Erektionsstörungen um durchschnittlich 42% reduzieren. [10]

ZUSAMMENFASSUNG:

Übermäßiger Kaffeekonsum kann den Spermageschmack bitterer machen und die Farbe leicht gelblicher machen. Der Effekt von bis zu 2 Tassen pro Tag ist jedoch vermutlich eher minimal.

Ein passendes Video zum Thema findest du hier:

#6 Reduziere Schwermetalle in der Ernährung

Insbesondere Nickel, Blei und Mangan sollen die Zusammensetzung des Spermas stark beeinflussen können. [11] Sie lassen das Ejakulat leicht metallisch schmecken.

Bei übermäßigem Konsum können sie gar das Ejakulat rot-braun einfärben. Dabei handelt es sich um altes, getrocknetes Blut, das über das Sperma abtransportiert wird.

Das ist jedoch relativ selten.

SCHON GEWUSST?

SCHON GEWUSST?

Sperma hat mehr als 30 verschiedene Inhaltsstoffe, welche sowohl aus den Hoden, der Prostata und weiteren Drüsen produziert werden. [12]

Und dennoch halte ich es für sinnvoll, Lebensmittel mit hohen Mengen an Schwermetallen zu limitieren. Dazu gehören:

  • Brauner Reis: Enthält rund 80% mehr Arsen als weißer Reis.
  • Thunfisch und Makrele: Enthalten größere Mengen an Quecksilber.
  • Ungefiltertes Leitungswasser: Kann je nach Alter der Rohre hohe Anteile an Schwermetallen enthalten.

Für letzteres kann dir ein solcher Wasserfilter von Amazon weiterhelfen. Günstig. Praktisch. Und 100% BPA-frei.

ZUSAMMENFASSUNG:

Schwermetalle können den Geschmack des Spermas metallisch schmecken lassen. Auch für die Gesundheit ergibt es daher Sinn, den Konsum bestimmter Lebensmittel zu reduzieren.

#7 Trinke weniger Alkohol

Ist dir schon einmal aufgefallen, dass nach einem Exzess das Sperma etwas dickflüssiger und gelblicher ist?

Das liegt daran, dass Alkohol unter anderem einen stark entwässernden Effekt hat. Du dehydrierst daher über Nacht sehr stark.

Und dennoch: Bei Alkohol macht die Menge das Gift. Denn Alkohol selbst ist ein Nervengift, welches die Spermienqualität im Übermaß reduzieren kann. [13]

Das soll im Umkehrschluss auch das Sperma bitterer schmecken lassen.

Aber wie viel ist zu viel?

Bei Männer gelten grundsätzlich 2 Einheiten an Alkohol als sicher. [14] Das entspricht:

Spermageschmack vs. Alkohol

Andererseits kommt es auch stark auf das jeweilige Getränk an:

Wodka mit Ananas-Saft vs. Bier

Erfahrungsberichten zufolge soll harter Alkohol (Schnaps und Liköre) den Spermageschmack stärker beeinflussen als schwächerer Alkohol (Wein und Bier).

Studien dazu gibt es jedoch noch keine. Auch eine medizinische oder biologische Erklärung habe ich dafür nicht. Deshalb gilt: Bild dir deine eigene Meinung!

ZUSAMMENFASSUNG:

Alkohol dehydriert und soll im Übermaß den Spermageschmack bitterer machen. Das jeweilige Getränk spielt jedoch ebenfalls eine Rolle. Spirituosen sollen im Übrigen einen stärkeren Effekt auf den Geschmack haben als Bier.

#8 Bleibe gesund

Auch hier ist der Grund biologisch erklärbar: Da die Spermatogenese ein sehr komplexer Prozess ist, können auch eine Bandbreite an Erkrankungen diesen Vorgang beeinträchtigen.

Das wiederum hat Auswirkungen auf die Zusammensetzung des Spermas.

SCHON GEWUSST?

SCHON GEWUSST?

Bei Diabetiker soll sich Studien zufolge mehr Fruktose und Glukose im Ejakulat befinden. [15] Das Sperma soll dadurch süßer schmecken.

Typische Erkrankungen, welche den Spermageschmack negativ beeinträchtigen, sind:

  • Sexuell übertragbare Erkrankungen wie Chlamydien oder Tripper
  • Infektionen der Hoden, Nebenhoden oder Prostata
  • Gelbsucht

Sollte das Sperma nach Fisch schmecken, dann handelt es sich meist um bakterielle Infektionskrankheiten. Hier solltest du den Arzt aufsuchen.

ZUSAMMENFASSUNG:

Krankheiten können die Zusammensetzung des Ejakulats verändern. Durch einen gesunden Lifestyle lassen sich viele dieser Krankheiten vorbeugen. Der Spermageschmack kann so verbessert werden.

#9 Masturbiere mindestens 1x wöchentlich

Der Grund dafür ist einfach erklärt: Frisches Sperma enthält einen größeren Anteil lebendiger Spermien als altes Sperma.

Durch regelmäßiges Masturbieren tauschst du das Ejakulat immer wieder aus und sorgst dafür, dass es frisch bleibt.

Nicht umsonst empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) maximal 7 Tage auf eine Ejakulation zu verzichten. [16]

Tägliches Masturbieren soll Studien zufolge sogar die Spermienzahl reduzieren. [17] Das macht das Sperma dünnflüssiger und dadurch auch weniger geschmacksintensiv.

Allerdings wird durch tägliches Onanieren auch die Menge an Sperma reduziert. Nach 7-tägiger Enthaltsamkeit steigt die Spermamenge um ganze 37% an. [18]

Spermageschmack verbessern

Heißt konkret:

  • Tägliches Masturbieren → weniger aber dafür geschmackloseres Sperma
  • Wöchentliches Masturbieren → mehr Ejakulat aber dafür intensiverer Spermageschmack

Die Wahl liegt bei dir.

ZUSAMMENFASSUNG:

Durch regelmäßiges Masturbieren wird das alte Sperma durch frisches erneuert. Der Geschmack ist dadurch weniger intensiv.

>> So oft masturbieren ist ideal

#10 Verzichte auf Zigaretten

Hast du dir schon mal die Zähne von Kettenraucher angeschaut? Oder einen Zigarettenfilter nach dem Rauchen? Und wie sieht es mit dem Schweißgeruch eines Kettenrauchers aus?

Und ja, genau den gleichen Effekt sollen Zigaretten auch auf das Ejakulat des Mannes haben.

SCHON GEWUSST?

SCHON GEWUSST?

Auch verschiedene Erkrankungen der Partnerin können den Spermageschmack beeinflussen. Der Grund? Sie können die Geschmacksnerven im Mund beeinträchtigen, sodass manches besser oder weniger gut schmeckt. [19]

Rauchen macht den Spermageschmack bitterer und deutlich penetranter. Zudem macht es das Ejakulat auch gelblicher.

Der Grund? Zigaretten sollen die Zusammensetzung des Spermas beeinflussen. Deshalb reduziert Rauchen auch die Fruchtbarkeit des Mannes. [20, 21]

Das gilt im Übrigen nicht nur für Zigarette, sondern auch für Shishas, Pfeifen oder Passivrauchen.

ZUSAMMENFASSUNG:

Für den Geschmack von Sperma genauso wie für die Fruchtbarkeit und allgemeine Gesundheit ist Rauchen eine schlechte Idee. Das Ejakulat soll dadurch deutlich bitterer schmecken.

#11 Verzichte auf Drogen

Dass Drogen einen negativen Einfluss auf die Spermienqualität haben, ist bereits mehrfach nachgewiesen.

Bereits einmaliges Kiffen pro Woche soll die Spermienzahl Studien zufolge um ganze 55% reduzieren. [22]

Die Auswirkungen auf den Spermageschmack sollen ähnlich verheerend sein. Insbesondere dann, wenn die Drogen geraucht werden.

Spermageschmack vs. Drogen

Also beispielsweise bei Cannabis oder Marihuana.

Die Erfahrungsberichte zu Drogen in Tablettenform sind dagegen gemischt. Einige berichten von einem verbesserten Geschmack, andere wiederum das Gegenteil.

ZUSAMMENFASSUNG:

Drogen beeinflussen nicht nur die Fruchtbarkeit des Mannes in hohem Maße, sondern sollen auch den Spermageschmack negativ beeinträchtigen können. Insbesondere Kiffen soll hier besonders schädlich sein.

Zusammenfassung

Durch diese 9 Tipps soll der Spermageschmack verbessert werden können:

  • #1 Iss mehr von bestimmten Lebensmitteln
  • #2 Achte auf eine gute Intimhygiene
  • #3 Trinke 3 Liter pro Tag
  • #4 Iss weniger dieser Lebensmittel
  • #5 Trinke weniger Kaffee
  • #6 Reduziere Schwermetalle in der Ernährung
  • #7 Trinke weniger Alkohol
  • #8 Bleibe gesund
  • #9 Masturbiere mindestens 1x wöchentlich
  • #10 Verzichte auf Zigaretten
  • #11 Verzichte auf Drogen

Wie stark kannst du den Spermageschmack dadurch wirklich beeinflussen?

Selbst wenn du all diese Tipps umsetzt, so wird dein Sperma danach immer noch nach Sperma schmecken. Denn die Grundbestandteile bleiben gleich.

Nur weil der Geschmack etwas süßer und neutraler ist, heißt das noch lange nicht, dass dein Ejakulat zur Delikatesse wird.

Und manche Frauen werden auch dein “optimiertes Sperma” abstoßend finden. Andere wiederum schlucken alles.

Glück verdoppelt sich, wenn man es teilt:

Chris Corsen

Hi, ich bin Chris. Mit Mitte 20 hatte ich für ganze 2 Jahre mit Potenzproblemen und einem niedrigen Testosteron zu kämpfen... bis ich nach unzähligen Arztbesuchen und Selbstexperimenten endlich herausfand, was wirklich hilft. Hier teile ich alles, was ich gelernt habe. Lies mehr.

Recent Content