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Pornosucht | 7 Symptome, Folgen und Behandlung [2020]


Pornosucht-Symptome-Folgen-und-Behandlung

Rund 5% der Menschen sollen an einer Pornosucht leiden. Aber ab wann spricht man von einer Sucht? Und was sind die Folgen davon?

In diesem Artikel lernst du über die Symptome und Folgen einer Pornosucht. Zudem erfährst du über die effektivsten Behandlungsmöglichkeiten.

Los geht’s!

Häufigkeit einer Pornosucht

Es gibt derzeit noch keine international anerkannten Kriterien, um eine Pornosucht zu diagnostizieren.

Dementsprechend kommen die Studien auch teilweise zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen was die Häufigkeit betrifft:

  • In einer australischen Studie an mehr als 20.000 Menschen wurde bei 4,4% der Männer und 1,2% der Frauen eine Pornosucht diagnostiziert. [1]
  • In einer Untersuchung an über 9.000 Menschen wurde herausgefunden, dass ganze 17% der Menschen problematische Symptome einer Pornosucht zeigten. [2]
  • Eine dritte Studie kam zum Ergebnis, dass die Häufigkeit je nach Ort zwischen 1,5 und 8,2% aller Menschen liegt. [3]

Mit einer Wahrscheinlichkeit von rund 5% ist Pornosucht fast so häufig wie Diabetes – eine der häufigsten Volkserkrankungen in Deutschland.

Häufigkeit einer Pornosucht

Heißt konkret: Jeder 20. Mensch soll darunter leiden.

Zudem sollen Männer rund 3 mal häufiger betroffen sein als Frauen. Das ergibt auch Sinn, da nur 26% der Pornoschauer weiblich sind. [4]

Diese Statistiken sind nicht wirklich verwunderlich. Denn der Zugang zu Pornos war noch nie so einfach wie heute.

Du bist buchstäblich nur ein paar Klicks mit dem Handy von Pornos in HD entfernt. Früher mussten dagegen teure Magazine und Videos gekauft werden.

Es ist also kein Wunder, dass die Nachfrage nach Pornos aktuell immer mehr steigt:

Suchanfragen nach Pornos

Hier noch ein paar weitere erstaunliche Statistiken über Pornos:

  • 20% der Internet-Suchen auf dem Handy sind nach Pornografie. [5]
  • 12% aller Internetseiten enthalten Pornografie. [6]
  • Mit durchschnittlich 12 Jahren kommen Kinder zum ersten Mal in Kontakt mit Pornos. [7]
  • 20% der Männer schauen Pornos bei der Arbeit. [8]
  • 35% aller Downloads im Internet sind pornografischer Natur. [9]

ZUSAMMENFASSUNG:

Rund 5% aller Menschen sollen je nach Definition von einer Pornosucht betroffen sein. Bei Männern ist die Sucht deutlich häufiger. Zudem stiegen die Zahlen in den vergangenen Jahren stark an.

Hier ein interessantes Video zum Thema:

Symptome einer Pornosucht

Ab und zu einen Porno zu schauen, muss nicht zwingend auf ein Problem hindeuten. Die Frage lautet also: Ab wann spricht man von einer Pornosucht?

Genauso wie eine Sexsucht, so ist auch die Pornosucht (noch) nicht offiziell als Erkrankung anerkannt.

Dieses Thema wird jedoch seit Jahren heißt diskutiert. Denn viele Untersuchungen und Erfahrungsberichte zeigen, dass es ernste Konsequenzen haben kann. [10, 11]

Zudem darf nicht vergessen werden, dass die Pornoindustrie Milliardenschwere Umsätze macht. Selbst die Tabakindustrie konnte 30 Jahre lang erfolgreich abstreiten, dass Tabak zu Lungenkrebs führt.

Pornos machen nicht süchtig

Zurück zu den Symptomen.

Je mehr der folgenden Kriterien übereinstimmen, desto wahrscheinlicher ist eine Pornosucht:

  • #1 Du kannst nicht damit aufhören. [12]

Der Unterschied einer Sucht von einem starken Drang ist die Tatsache, dass du es nicht schaffst, auf den Konsum von Pornos zu verzichten. Es wird unkontrollierbar.

  • #2 Du vernachlässigst andere Dinge, um Pornos zu schauen. [13]

Das kann beispielsweise deine Arbeit, deinen Schlaf oder auch Beziehungen zu anderen Menschen sein. Gleichzeitig bist du dir dieser Tatsache vollends bewusst.

  • #3 Du verbringst große Zeit mit dem Schauen von Pornos.

Bei einer Pornosucht schauen die Betroffenen häufig mehrere Stunden pro Tag Pornos. Der gesamte Alltag wird danach ausgerichtet und sie verlieren zunehmend das Zeitgefühl beim Schauen.

  • #4 Du leidest gleichzeitig an weiteren Krankheiten.

Laut einer amerikanischen Studie sollen ganze 72% der Betroffenen an einer Depression leiden, 38% an Angststörungen und 40% nehmen Drogen. [14]

Weitere psychologische Störungen bei Pornosüchtigen

Dieses Bild darf verwendet werden. Einfach zum Artikel zurück linken.

  • #5 Du empfindest realen Sex als zunehmend langweiliger.

Du brauchst immer extremere Reize, um noch sexuell erregt zu werden. Denn die ständige Reizüberflutung stumpft dich ab. Die Auswahl der Pornos dauert deshalb zunehmend länger.

  • #6 Es belastet dich psychisch.

Die meisten Pornosüchtigen fühlen sich während und nach dem Schauen von Pornos schuldig oder gar beschämt. Gleichzeitig fühlt sich ein Tag ohne Pornos als “leer” und “unerfüllt” an. [15]

  • #7 Du hast ständig Gedanken an Pornos.

Bist du nur einen kurzen Moment alleine oder gelangweilt, dann drehen sich deine Gedanken sofort um Pornografie.

Anders als bei einer Alkohol- und Drogensucht, führt die Pornosucht nicht zu körperlichen Entzugserscheinungen. Es kann jedoch großen Stress verursachen.

Das ist einer der Hauptgründe, warum eine Pornosucht derzeit noch nicht offiziell anerkannt ist. [16, 17]

Wie kannst du eine Pornosucht bei anderen erkennen?

Hier solltest du auf folgende Anzeichen achten:

  • Der Betroffene schaut Pornos zu unangemessenen Zeiten.

In Extremfällen schauen Betroffene die Pornos nachts, weil sie dort garantiert ungestört sind.

  • Der Betroffene schaut Pornos an unangemessenen Orten.

Beispiele für unpassende Orte sind beispielsweise die Toilette auf der Arbeit, der Schule oder der Universität.

  • Der Betroffene leugnet den Konsum und reagiert gereizt.

Wird der Betroffene wütend, sobald du einen Kommentar darüber abgibst? Und leugnet er oder sie den Konsum trotz eindeutiger Beweise? Dann ist eine Pornosucht naheliegend.

ZUSAMMENFASSUNG:

Von einer Pornosucht ist erst dann die Rede, wenn der Drang zum Konsum unkontrollierbar wird und mit negativen Konsequenzen einhergeht. Viele Betroffene schauen deshalb auch zu unangemessenen Zeiten und Orten Pornos an.

>> 8 Symptome einer Sexsucht

Folgen einer Pornosucht

Die Auswirkungen einer Pornosucht lassen sich in 4 Kategorien einordnen:

  • #1 Psychische Folgen

Pornosüchtige haben häufig mit einem geringen Selbstvertrauen zu kämpfen. Das kann einerseits daran liegen, dass sie sich für das Schauen von Pornos schämen.

Andererseits werden in Pornos auch größtenteils makellose Frauen und Männer dargestellt. Das führt unterbewusst häufig dazu, dass sie sich mit ihnen vergleichen.

Viele Betroffene leiden zudem gleichzeitig unter Angststörungen und Depressionen. [18] Es ist jedoch noch nicht geklärt, ob die Pornosucht der tatsächliche Auslöser davon ist.

  • #2 Sexuelle Folgen

Studien zufolge haben knapp 27% der Männer mit exzessivem Pornokonsum auch gleichzeitig Erektionsstörungen. [19]

Die Gründe?

  • Ständiger Pornokonsum stumpft dein Belohnungssystem ab. Es kommt zu plastischen Anpassungen im Gehirn. [20]
  • Pornos bilden unrealistische Erwartungen, da sie sich fast ausschließlich auf die Befriedigung des Mannes konzentrieren und Gefühle vernachlässigen.

Die sexuellen Auswirkungen einer Pornosucht sollen Untersuchungen zufolge jedoch zu 100% reversibel sein. Und zwar durch vollständigen Pornoverzicht für 30-90 Tage. [21]

Das Abstumpfen führt auch dazu, dass reale Frauen als nicht mehr attraktiv genug wahrgenommen werden. Ein Libidoverlust ist häufig die Folge.

Das erklärt auch, warum 60% der Männer mit Erektionsstörungen nur Probleme beim Geschlechtsverkehr haben, aber nicht beim Masturbieren mit Pornos.

>> So machen Pornos impotent

Folgen einer Pornosucht

#3 Soziale Folgen

Eine Pornosucht beeinflusst das Sozialleben auf zwei verschiedene Weisen:

  • Es führt häufig zu Beziehungsproblemen oder gar Trennungen, da die Betroffenen ihre Partner zunehmend vernachlässigen.
  • Um der Sucht nachzugehen, verbringen Pornosüchtige sehr viel Zeit für sich.

Die Sucht führt daher zu einer Art sozialer Isolation.

#4 Finanzielle Folgen

Auch das finanzielle Leben bleibt durch eine Pornosucht nicht verschont.

Da die Betroffenen immer extremeres “Material” brauchen, werden häufig kostspielige Abos abgeschlossen oder enorme Summen für exklusive Videos gezahlt.

Zudem vernachlässigen viele Pornosüchtige aufgrund ihrer Sucht die Arbeit, sodass ein Jobverlust wahrscheinlicher ist.

ZUSAMMENFASSUNG:

Eine Pornosucht kann sich sowohl in psychischer, sozialer, sexueller und finanziellen Form auswirken. Je nach individueller Abhängigkeit können einige Bereiche mehr oder weniger stark davon betroffen sein.

Hier spricht ein Pornosüchtiger über die Folgen der Sucht:

Behandlung einer Pornosucht

Grundsätzlich hast du 4 verschiedene Möglichkeiten, um die Sucht zu überwinden.

Anders als bei einer Drogensucht ist hier nicht zwingend der komplette Verzicht notwendig. In vielen Fällen reicht es, einen “gesunden” Umgang mit dem Thema zu erlernen.

#1 Lifestyle-Änderungen

Folgende Tipps können beim Überwinden einer Pornosucht helfen:

  • Lösche alle Pornos vom PC und Handy.
  • Installiere Anti-Porn-Software, die eine andere Person mithilfe eines Passworts schützen kann.
  • Suche eine Alternative Beschäftigung, die ebenfalls zu einer Dopaminausschüttung führt.
  • Vermeide Langeweile und Einsamkeit.
  • Mache dir täglich bewusst, wie viel dich die Sucht bereits gekostet hat.
  • Vermeide sämtliche Trigger fürs Pornoschauen.

Zudem ist es hilfreich, wenn du dich mit einem Freund oder Freundin darüber austauschen kannst.

#2 Selbsthilfegruppen

Geteiltes Leid, ist halbes Leid. Das können viele Besucher von Selbsthilfegruppen bestätigen.

Ähnlich wie es Gruppen für anonyme Alkoholiker gibt, so gibt es in größeren Städten auch meist Treffen für Sex- und Pornosüchtige.

Statt einem Treffen vor Ort kannst du auch verschiedenen Foren im Internet beitreten.

Die bekannteste Gruppe im englischsprachigen Raum ist die sogenannte “NoFap Community”. Hier verzichten die Betroffenen auf Pornos und/oder Masturbieren und teilen ihre Erfahrungen.

>> 6 NoFap Phasen bildlich erklärt

Behandlung einer Pornosucht

#3 Medikamente

Sollte die Pornosucht durch weitere psychologische Störungen hervorgerufen werden, dann können auch teilweise Psychopharmaka helfen.

Beispiele psychischer Störungen sind:

  • Depressionen
  • Angststörungen
  • Soziale Phobie
  • Panikattacken

In diesem Fall rate ich dringend einen Arzt aufzusuchen.

#4 Psychotherapie

Psychotherapeuten, die sich speziell auf sexuelle Problemstellungen konzentriert haben, werden auch Sexualtherapeuten genannt.

Sie können dir auf verbale Weise helfen, die Wurzel des Problems zu erkennen, um so die Sucht zu überwinden.

Anders als viele es erwarten, kommt es dabei zu keinem Körperkontakt. Du brauchst dich während einer Therapie auch nicht auszuziehen.

Zudem erhältst du häufig nach einer Sitzung spezielle Übungen als “Hausaufgaben”, um auch privat daran arbeiten zu können.

>> Was macht ein Sexualtherapeut wirklich?

ZUSAMMENFASSUNG:

Zur Behandlung einer Pornosucht können Änderungen des Lifestyles, Selbsthilfegruppen, Medikamente sowie eine Psychotherapie helfen. Am effektivsten ist die Kombination verschiedener Methoden.

Zusammenfassung

Eine Pornosucht bezeichnet einen unkontrollierbaren Drang nach Pornos. Jeder 20. Mensch soll Untersuchungen zufolge darunter leiden.

Zudem sind Männer deutlich häufiger davon betroffen als Frauen.

Die typischen Anzeichen einer Pornosucht sind ein zunehmender Konsum von Pornos und die Vernachlässigung anderer alltäglichen Dinge.

Zudem leiden Pornosüchtige häufig noch unter weiteren psychischen Störungen und empfinden normalen Sex als zunehmend langweiliger.

Die Folgen einer Pornosucht können sexueller, sozialer, finanzieller und psychischer Natur sein.

Zur Behandlung kann eine Sexualtherapie oder der Besuch von Selbsthilfegruppen helfen. Zudem können auch teilweise eine Anpassung des Lebensstils sowie Medikamente eine Besserung bringen.

Wann solltest du zum Arzt gehen?

Spätestens dann, wenn die Pornosucht unkontrollierbar wird und dein Leben negativ beeinflusst.

Glück verdoppelt sich, wenn man es teilt:

Chris Corsen

Hi, ich bin Chris. Mit Mitte 20 hatte ich für ganze 2 Jahre mit Potenzproblemen zu kämpfen... bis ich nach unzähligen Arztbesuchen und Selbstexperimenten endlich herausfand, was wirklich hilft. Hier teile ich alles, was ich gelernt habe. Lies mehr.

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